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Hardware- und Softwaretrends im Datenbankumfeld

Datenbanken28. September 2011 - Neuste Hardware und neue Ansätze im Hardwarebereich beschleunigen klassische relationale Datenbank-Management-Systeme (RDBMS) und vereinfachen das Management.

Langsame Datenbank, kaum ausgelastete CPUs, lange I/O-Antwortzeiten. Kennen Sie das? Das SAN als universelles Gefäss für Daten ist im Datenbankumfeld nicht nur heilbringend. Für optimale Leistung sind RDBMS auf bestimmte Leistungsmerkmale der Disk-Subsysteme angewiesen. Ein SAN hingegen hat vielen unterschiedlichen Bedürfnissen zu genügen und stellt meist eine Kompromisslösung dar. Bewährtes schafft hier Abhilfe: Direct Attached Storage oder ein dediziertes SAN. Das Verkürzen von Disk-Zugriffszeiten ist ein wichtiger Entwicklungspfad, wo auch die Solid-State-Technologie ansetzt. Die oft als Revolution angepriesenen SSDs beschleunigen allerdings nicht jede Art von Disk-Zugriff. Das sequenzielle Lesen von Tabellen und Indizes ist mit herkömmlichen Disks meist schneller und zudem günstiger.

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Referenz-Architekturen und Appliances

Mit zunehmender Konsolidierung sind Private Clouds auch für Datenbanken ein Trend. Ausroll- und Verwaltungsaufwand werden minimiert, Hardware wird besser ausgelastet und Lizenzkosten sinken. Das Engineering von Software und Hardware für solche Umgebungen ist aber sehr komplex. Hier setzt der Trend der Appliances an, eine Kombination ausbalancierter Hardware und optimal vorkonfigurierter Software und daher mit einem Single Point of Contact für den Support. Auch Appliances setzen auf dediziertes Storage.

Der DBA: Orchestrator in der Database Cloud

Appliances und «Cloud» erwecken den Eindruck, es sei kein DBA mehr notwendig. Klar entfallen Punkte wie Hardware Engineering und Optimierung. Indexwartung, Back-ups/Restores und Disaster Recovery sind aber wichtiger denn je. Konsolidierung erhöht das Klumpenrisiko. Die höhere Hardwareauslastung stellt auch weniger Reserven für Peak-Workloads zur Verfügung. Ein ständiges Monitoring ist notwendig, woraus wieder neue Optimierungsaufgaben entstehen.

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Datenbanktechnologie heute: SQL, aber nicht nur

Databanktechnologie, Quelle: Fotolia26. August 2011 - NoSQL, Compression, Business Intelligence, Master Data – Begriffe, die mehr oder weniger direkt mit der Datenbanktechnologie verknüpft sind und diese jüngst weiterentwickelt haben.

"Mittlerweile können die kommerziellen relationalen Datenbanken fast alles"

Meinrad Weiss, Trivadis26. August 2011 - Meinrad Weiss, Datenbankspezialist bei Trivadis, sprach mit der Netzwoche über den Stand der Dinge bei den Datenbanken. Dabei erklärte er, wie der Schweizer Markt aussieht, warum sich relationale Datenbanken schon so lange halten können und wo die grossen Herausforderungen liegen.