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16.02.2016 11:57 (Marcel Maurice Urech)
Jahresbilanz

UPC Cablecom: Mehr Umsatz, weniger Kunden

(Quelle: Fotolia)
Liberty Global hat sein Fiskaljahr 2015 bilanziert. Der Konzern verrät auch Zahlen zu seiner Tochtergesellschaft UPC Cablecom.

Liberty Global hat das Finanzjahr 2015 abgeschlossen. Das Mutterhaus von UPC Cablecom spricht in einer Mitteilung (PDF) von "Revenue Generating Units" und meint damit umsatzbringende Einheiten. Laut den Zahlen verlor UPC Cablecom im letzten Jahr 12'000 solche Vertragsbeziehungen. Der Rückgang traf den TV-Bereich: Die Zahl der TV-Kunden sank auf 1,3 Millionen. Die Gründe für das Minus seien tiefere Verkäufe und eine Preiserhöhung von rund 3,5 Prozent. Diese trat zwar erst Anfang des Jahres in Kraft. UPC Cablecom kündigte sie aber schon im Juli 2015 an.

Höherer Cash Flow

In den Bereichen Internet, Telefonie und Mobile wuchs UPC Cablecom allerdings. Das Unternehmen machte mit rund 1,3 Milliarden Franken 3,4 Prozent mehr Umsatz als 2014. Auch das Geschäft mit Unternehmenskunden legte um 13 Prozent zu. UPC Cablecom steigerte zudem seine Kundenbasis im Mobilfunk um 24'800 auf rund 32'900. Sie nutzen das Netz des UPC-Partners Salt.

Der Operating Cash Flow in der Region Schweiz/Österreich wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent. Im vierten Quartal 2015 betrug er 13 Prozent. Liberty Global spricht von höheren Einnahmen und tieferen Mitarbeiterkosten. Die Ausgaben für Marketing, Netzwerk und Miete seien gesunken.

Zufriedene Kunden

Als Highlights nennt UPC Cablecom die Anhebung der Downloadgeschwindigkeit im gesamten Glasfaserkabelnetz auf 500 Mbit/s. Ermöglicht werden diese Bandbreiten durch den Ausbau des Netzes, wie Bobby Leu, Vice President KMU Schweiz und Österreich bei UPC Cablecom, im Gespräch mit der Redaktion erklärt. Passend dazu liefert das Unternehmen ein neues Modem aus, das seit Herbst verfügbar ist und auch Geschwindigkeiten von über 500 Mbit/s via WLAN unterstützt.

"Ich blicke zufrieden auf das Jahr 2015 zurück", zitiert UPC Cablecom Eric Tveter, den Chef der Regionalorganisation Österreich/Schweiz. "Die Kundenzufriedenheit ist mit 8,2 auf einer Skala von 1 bis 10 konstant hoch und die hohen Investitionen in unser Netz zahlen sich aus."

Liberty Global hat das Finanzjahr 2015 abgeschlossen. Das Mutterhaus von UPC Cablecom spricht in einer Mitteilung (PDF) von "Revenue Generating Units" und meint damit umsatzbringende Einheiten. Laut den Zahlen verlor UPC Cablecom im letzten Jahr 12'000 solche Vertragsbeziehungen. Der Rückgang traf den TV-Bereich: Die Zahl der TV-Kunden sank auf 1,3 Millionen. Die Gründe für das Minus seien tiefere Verkäufe und eine Preiserhöhung von rund 3,5 Prozent. Diese trat zwar erst Anfang des Jahres in Kraft. UPC Cablecom kündigte sie aber schon im Juli 2015 an.

Höherer Cash Flow

In den Bereichen Internet, Telefonie und Mobile wuchs UPC Cablecom allerdings. Das Unternehmen machte mit rund 1,3 Milliarden Franken 3,4 Prozent mehr Umsatz als 2014. Auch das Geschäft mit Unternehmenskunden legte um 13 Prozent zu. UPC Cablecom steigerte zudem seine Kundenbasis im Mobilfunk um 24'800 auf rund 32'900. Sie nutzen das Netz des UPC-Partners Salt.

Der Operating Cash Flow in der Region Schweiz/Österreich wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent. Im vierten Quartal 2015 betrug er 13 Prozent. Liberty Global spricht von höheren Einnahmen und tieferen Mitarbeiterkosten. Die Ausgaben für Marketing, Netzwerk und Miete seien gesunken.

Zufriedene Kunden

Als Highlights nennt UPC Cablecom die Anhebung der Downloadgeschwindigkeit im gesamten Glasfaserkabelnetz auf 500 Mbit/s. Ermöglicht werden diese Bandbreiten durch den Ausbau des Netzes, wie Bobby Leu, Vice President KMU Schweiz und Österreich bei UPC Cablecom, im Gespräch mit der Redaktion erklärt. Passend dazu liefert das Unternehmen ein neues Modem aus, das seit Herbst verfügbar ist und auch Geschwindigkeiten von über 500 Mbit/s via WLAN unterstützt.

"Ich blicke zufrieden auf das Jahr 2015 zurück", zitiert UPC Cablecom Eric Tveter, den Chef der Regionalorganisation Österreich/Schweiz. "Die Kundenzufriedenheit ist mit 8,2 auf einer Skala von 1 bis 10 konstant hoch und die hohen Investitionen in unser Netz zahlen sich aus."

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