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23.08.2011 16:22 (Anja Schütz)
Swisscom Business Award

Vom Kupferdraht bis hin zum Kunstwerk

Eisenplastiker Roger Bertsch mit einem Teilstück des Swisscom Business Awards.
Eisenplastiker Roger Bertsch mit einem Teilstück des Swisscom Business Awards.
Der Weg von der Bleistift-Skizze bis hin zum fertigen Pokal ist ein langer Prozess. 2010 wurde der Award zum ersten Mal verliehen. Und dazu gehörte natürlich auch ein Pokal für die drei Sieger der verschiedenen Kategorien.

An der diesjährigen Swiss dialogue Arena wird zum zweiten Mal der Swisscom Business Award verliehen. Und dazu gehören natürlich auch richtige Sieger-Pokale. Doch es sollte nichts alltägliches sein – nichts von der Stange und deshalb hatte die Swisscom 2010 für die Gestaltung eine Ausschreibung an zwei Schulen gemacht. Die Schule für Gestaltung Bern und Biel und die Hochschule der Künste Bern - beide Schulen hatten insgesamt 15 Vorschläge eingereicht und der Swisscom präsentiert. Die Bleistift-Skizze von Simone Aebersold konnte sich durchsetzen und sollte anschliessend umgesetzt werden. Urs Liechti, Dozent an der Schule für Gestaltung hatte damals die Produktion durch Roger Bertsch vorgeschlagen.

Der Eisenplastiker Roger Bertsch hat sein Leben dem Metall verschrieben und gestaltet aus Alteisen riesige Plastiken oder filigrane Figuren. In einer ausgedienten Industriehalle in Worb bei Bern schmiedet er noch wie zu alten Zeiten. Die Pokale für den Swisscom Business Award müssen zwar nicht geschmiedet werden, dafür werden sie jedoch in mühevoller Handarbeit auf Kupfer in die richtige Form gebracht. (siehe Bildergalerie)

Bertsch: "Jedes Stück ist ein Unikat" – es ist also jedes für sich ein kleines Kunstwerk, in dem jede Menge Arbeit steckt. Arbeit, die dem Stahlkünstler Freude macht, aber noch mehr freut er sich, wenn das Ergebnis sichtbar wird. Dabei war es 2010 gar nicht so sicher, ob es überhaupt möglich sei, die Bleistift-Skizze in die Realität umzusetzen. Doch Bertsch sah darin kein Problem – obwohl viele andere ihm davon abgeraten haben und erklärten, dass es nicht möglich sei eine solche Konstruktion umzusetzen. Bertsch dachte sich damals, wenn die Menschen zum Mond fliegen konnten, dann kann ich auch diesen Swisscom-Pokal bauen.

Und das tat er dann auch – einen Monat Vorbereitung hatte es damals gebraucht, um die entsprechenden Teile zur Anfertigung der Pokale herzustellen. Dieses Jahr hat er die Masse des Pokals ein wenig optimiert – er ist ein wenig kleiner geworden. Vier Stück der Swisscom Business Awards werden hergestellt – eigentlich braucht es nur drei, aber aus Sicherheit fertigt Bertsch immer einen zusätzlichen Pokal an. Aus 4 Kilogramm Kupfer entstehen diese vier Unikate. Dabei besteht ein Pokal aus 12 Meter und 8 Millimeter dickem Kupferdraht. Da braucht es enorme Kraft, präzise Augen und Konzentration, damit jede Drehung perfekt wird. Denn Bertsch ist Perfektionist und will das auch in seinen Projekten zeigen.

Der Künstler, der nebenbei noch Schlagzeug in einer Band spielt und sich auch am Wochenende seinem künstlerischen Handwerk widmet., würde gern mehr Zeit für freie Kunstprojekte haben - doch neue Aufträge für Restaurierungen gibt es genügend, denn Metallkünstler in der Schweiz kann man heute an einer Hand abzählen. Allein schon seine jahrelangen Erfahrungen auf dem Gebiet der Metallkunst machen ihn so einzigartig. So restaurierte er schon sehr viele Denkmäler in Basel, Bern und Biel.

An der diesjährigen Swiss dialogue Arena wird zum zweiten Mal der Swisscom Business Award verliehen. Und dazu gehören natürlich auch richtige Sieger-Pokale. Doch es sollte nichts alltägliches sein – nichts von der Stange und deshalb hatte die Swisscom 2010 für die Gestaltung eine Ausschreibung an zwei Schulen gemacht. Die Schule für Gestaltung Bern und Biel und die Hochschule der Künste Bern - beide Schulen hatten insgesamt 15 Vorschläge eingereicht und der Swisscom präsentiert. Die Bleistift-Skizze von Simone Aebersold konnte sich durchsetzen und sollte anschliessend umgesetzt werden. Urs Liechti, Dozent an der Schule für Gestaltung hatte damals die Produktion durch Roger Bertsch vorgeschlagen.

Der Eisenplastiker Roger Bertsch hat sein Leben dem Metall verschrieben und gestaltet aus Alteisen riesige Plastiken oder filigrane Figuren. In einer ausgedienten Industriehalle in Worb bei Bern schmiedet er noch wie zu alten Zeiten. Die Pokale für den Swisscom Business Award müssen zwar nicht geschmiedet werden, dafür werden sie jedoch in mühevoller Handarbeit auf Kupfer in die richtige Form gebracht. (siehe Bildergalerie)

Bertsch: "Jedes Stück ist ein Unikat" – es ist also jedes für sich ein kleines Kunstwerk, in dem jede Menge Arbeit steckt. Arbeit, die dem Stahlkünstler Freude macht, aber noch mehr freut er sich, wenn das Ergebnis sichtbar wird. Dabei war es 2010 gar nicht so sicher, ob es überhaupt möglich sei, die Bleistift-Skizze in die Realität umzusetzen. Doch Bertsch sah darin kein Problem – obwohl viele andere ihm davon abgeraten haben und erklärten, dass es nicht möglich sei eine solche Konstruktion umzusetzen. Bertsch dachte sich damals, wenn die Menschen zum Mond fliegen konnten, dann kann ich auch diesen Swisscom-Pokal bauen.

Und das tat er dann auch – einen Monat Vorbereitung hatte es damals gebraucht, um die entsprechenden Teile zur Anfertigung der Pokale herzustellen. Dieses Jahr hat er die Masse des Pokals ein wenig optimiert – er ist ein wenig kleiner geworden. Vier Stück der Swisscom Business Awards werden hergestellt – eigentlich braucht es nur drei, aber aus Sicherheit fertigt Bertsch immer einen zusätzlichen Pokal an. Aus 4 Kilogramm Kupfer entstehen diese vier Unikate. Dabei besteht ein Pokal aus 12 Meter und 8 Millimeter dickem Kupferdraht. Da braucht es enorme Kraft, präzise Augen und Konzentration, damit jede Drehung perfekt wird. Denn Bertsch ist Perfektionist und will das auch in seinen Projekten zeigen.

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