Wer in Weissrussland ab Freitag eine ausländische Website besucht, muss mit einer Strafe von bis zu 100 Euro rechnen. Dies berichtet die Online-Publikation Global Legal Monitor vom Library of Congress, der als inoffizielle Nationalbibliothek der Vereinigten Staaten gilt.
Die gesetzliche Grundlage bestehe seit November, heisst es im Artikel. Die weissrussischen Regierung wolle so Onlinedienste, Finanztransaktionen und E-Mail-Dialoge auf nationale Domains beschränken. Internetcafés zum Beispiel machen sich neu strafbar, wenn ihre Kunden ausländische Websites ohne vorherige Meldung bei den Behörden ansurfen. Das gleiche gilt bei Privatpersonen, wenn sie Dritten ihren Computer zur Verfügung stellen.
Pikant: Auch ausländische Internethändler wie Amazon und Auktionshäuser wie eBay verstossen neu gegen weissrussisches Recht, wenn sie Bestellungen aus dem Land verarbeiten.
Die Gesetzesänderung tritt am 6. Januar in Kraft.
Wer in Weissrussland ab Freitag eine ausländische Website besucht, muss mit einer Strafe von bis zu 100 Euro rechnen. Dies berichtet die Online-Publikation Global Legal Monitor vom Library of Congress, der als inoffizielle Nationalbibliothek der Vereinigten Staaten gilt.
Die gesetzliche Grundlage bestehe seit November, heisst es im Artikel. Die weissrussischen Regierung wolle so Onlinedienste, Finanztransaktionen und E-Mail-Dialoge auf nationale Domains beschränken. Internetcafés zum Beispiel machen sich neu strafbar, wenn ihre Kunden ausländische Websites ohne vorherige Meldung bei den Behörden ansurfen. Das gleiche gilt bei Privatpersonen, wenn sie Dritten ihren Computer zur Verfügung stellen.
Pikant: Auch ausländische Internethändler wie Amazon und Auktionshäuser wie eBay verstossen neu gegen weissrussisches Recht, wenn sie Bestellungen aus dem Land verarbeiten.
Die Gesetzesänderung tritt am 6. Januar in Kraft.