Krypto-Corner

Der Exit Scam, der keiner war

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Die Redaktion bloggt über die Blockchain und alles, was dazu gehört.

Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Blockchain_Illustration_2.jpg // Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Blockchain_Illustration_2.jpg // Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)

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19.04.2018 - 15:05 - Fake-Exit-Scam

Savedroid-Gründer Yassin Hankir hat den wohl schlechtesten PR-Stunt des Jahres durchgezogen. Er schaltete auf der Website des Krypto-Start-ups ein Bild von South Park mit dem Text "Aannnd it's gone" auf. Und twitterte: "Thanks guys! Over and out."

Quelle: Screenshot von savedroid.de

Quelle: Screenshot von savedroid.de

Ein Exit-Scam? Floh Hankir mit 40 Millionen Euro und macht sich nun ein schönes Leben? Nein, sagt er heute auf Youtube. "We are still here." Das kam in der Kryptoszene nicht gut an. Auch die Bank Frick, ein Partner von Savedroid, fand die Aktion gar nicht lustig.

 

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18.04.2018 - 07:55 - Coinbase übernimmt Earn.com

Coinbase hat das Unternehmen Earn.com gekauft und CEO Balaji Srinivasan zu seinem ersten CTO ernannt, wie die Kryptobörse in einem Blogbeitrag schreibt. Die Übernahme kostet Coinbase laut Techcrunch rund 120 Millionen US-Dollar. Coindesk berichtete bereits am 23. März über Gespräche zwischen Coinbase und Earn.com.

Earn.com bietet ein Netzwerk an, das Nutzer für Aktivitäten mit Kryptowährungen belohnt. Etwa für die Beantwortung von E-Mails oder die Teilnahme an Umfragen. Das Geschäftsmodell eignet sich laut Coinbase besonders gut für die Blockchain.

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17.04.2018 - 21:08 - Pornhub akzeptiert Kryptowährung

Pornhub akzeptiert neu die Kryptowährung Verge. Das Porno-Portal begleitete die Ankündigung mit dem Slogan "The Future has Cum" und diesem Video:

Verge will die Privatspähre der Nutzer schützen. Laut den Machern sind Transaktionen mit der Kryptowährung nicht zurückverfolgbar. Viele Spekulanten, die auf einen Kursanstieg der Währung hofften, fielen auf die Schnauze. Das zeigt ein Blick auf Coinmarketcap.

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16.04.2018 - 13:23 - Blockchain Summit in Zug

Johann Schneider-Ammann wird den zweiten Blockchain Summit eröffnen. Mehr dazu hier.

Am 26. April findet der zweite Blockchain Summit in Zug statt. Veranstaltungsort ist das Casino Theater Zug. (Quelle: Screenshot von theatercasino.ch)

Am 26. April findet der zweite Blockchain Summit in Zug statt. Veranstaltungsort ist das Casino Theater Zug. (Quelle: Screenshot von theatercasino.ch)

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13.04.2018 - 11:14 - Wie teuer ist eigentlich ein ICO?

ICOs sind für Unternehmen ein attraktives Instrument, um Geld zu beschaffen. Doch wie viel kostet eigentlich ein erfolgreicher ICO? Mindestens eine halbe Million US-Dollar, schreibt der Blockchain-Berater Media Shower in seinem ICO Manifesto (PDF). CEO John Hargrave verteilte das Booklet am Crypto Summit in Zürich.

Media Shower schlüsselt die Kosten für einen ICO wie folgt auf:

So viel kostet ein ICO (Quelle: mediashower.com)

So viel kostet ein ICO (Quelle: mediashower.com)

Das Marketing-Budget sollte laut dem Unternehmen rund die Hälfte der Ausgaben eines ICOs ausmachen. Die andere Hälfte verteilt sich hauptsächlich auf die Produktentwicklung, die inklusive Prototyp auf rund 115'000 Dollar veranschlagt ist.

Die Token-Distribution koste 20'000 Dollar, Berater 12'000 Dollar und Security-Audits und Whitepapers je 15'000 Dollar. Unternehmen sollten zudem Ausgaben für einen Notfallplan (34'350 Dollar) und für Rechts- und Compliance-Fragen (16'000 Dollar) budgetieren.

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12.04.2018 - 14:06 - 22 EU-Staaten gründen European Blockchain Partnership

22 EU-Mitgliedsstaaten haben die European Blockchain Partnership gestartet. Sie soll den Austausch über technische und regulatorische Anforderungen und Blockchain-Apps verstärken. "Alle öffentlichen Dienste werden zukünftig Blockchain-Technologien nutzen", sagt Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für digitale Ökonomie und Gesellschaft.

Mit dabei sind folgende Länder: Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland.

Die EU lancierte bereits das EU Blockchain Observatory and Forum. Man habe über 80 Millionen Euro in die Blockchain investiert. Bis 2020 sollen weitere 300 Millionen folgen.

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11.04.2018 - 9:25 - Diese Länder schürfen Kryptowährungen

Die Judge Business School der Universität Cambridge hat sich mit dem Kryptomarkt befasst. Sie befragte für die Global Cryptocurrency Benchmarking Study (PDF) zwischen September 2016 und January 2017 über 100 Firmen aus der Branche in rund 38 Ländern.

Spannend ist die Cryptocurrency Mining Map:

Diese Länder schürfen Kryptowährungen (Quelle: Global Cryptocurrency Benchmarking Study, Universität Cambridge)

Diese Länder schürfen Kryptowährungen (Quelle: Global Cryptocurrency Benchmarking Study, Uni Cambridge) - hohe Auflösung: Global Cryptocurrency Benchmarking Study

Laut der Erhebung der Universität Cambridge brauchen Miner vor allem schnelle Internetleitungen, tiefe Temperaturen für die Kühlung und günstigen Strom. Ideale Bedingungen für das Mining gibt es in China und Kanada. Auch Nordamerika sowie Nord- und Osteuropa sind gute Standorte für das Schürfen von Kryptowährungen.

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10.04.2018 - 15:00 - Swisscom experimentiert mit der Blockchain

Swisscom hat an der Digitalswitzerland Challenge gewettet, dass die Gründung einer Firma bis April ein digitaler Prozess sein wird. Bisher habe er 2 bis 3 Wochen gedauert. Die Blockchain verkürzt die Zeit auf 3 Stunden, wie der Telko nun mitteilt.

Zusammen mit dem Handelsregisteramt Zug sei es gelungen, per Smart Contract eine Aktiengesellschaft (AG) zu gründen. Eine Hürde gebe es aber noch: Für die Gründung einer AG brauche es eine analoge Unterschrift. Um diese einzuholen, arbeitete das Handelsregisteramt mit regionalen Velokurierdiensten zusammen.

Für KMUs werde es auch leichter, Kapital aufzunehmen. Swisscom entwickelte dafür mit MME die elektronische Aktie C-Share und gründete das Gemeinschaftsunternehmen Daura. Man wolle noch dieses Jahr eine "digitale Aktienmaschine" anbieten.

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09.04.2018 - 10:48 - Chronoswiss lanciert Blockchain-Uhren

Chronoswiss aus Luzern hat gemeinsam mit der japanischen Tech-Bureau-Gruppe fünf verschiedene Crypto Design Watches lanciert. Von jeder Ausführung gibt es 101 Stück, die nur über die japanische Kryptobörse Zaif erhältlich sind. Sie sorgte im Februar für Negativschlagzeilen, als es Nutzern gelang, gratis Kryptowährungen zu kaufen.

Bitcoin-Uhr von Chronoswiss (Quelle: bitcoin.chronoswiss.com)

Bitcoin-Uhr von Chronoswiss (Quelle: bitcoin.chronoswiss.com)

Es gibt folgende Ausführungen: Bitcoin, NEM, Ethereum, Zaif und Comsa. Chronoswiss fertigt die Uhren in Luzern laut eigenen Angaben von Hand. Das Unternehmen will sie zwischen 13. und 27. April über Auktionen verkaufen. Der Versand soll im Juni starten.

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06.04.2018 - 11:00 - Schweizerische Nationalbank erwägt Schnittstellen für die Blockchain

Andrea Maechler von der Direktion der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hält Kryptowährungen laut der NZZ für einen Hype. Sie seien keine Konkurrenz zum Franken. Mächler sehe zwar Anwendungen für die Blockchain in der Wertschriftenabwicklung und im Zahlungsverkehr. Noch sei die Technologie aber unsicher und unzuverlässig.

Das Swiss-Interbank-Clearing-System, das die SNB für Zahlungen zwischen Banken und für einen Teil des Zahlungsverkehrs in Schweizerfranken nutzt, soll weiter ohne Blockchain-Anwendungen auskommen. Die SNB denke aber darüber nach, Schnittstellen für Blockchain-Systeme zu schaffen, sagte Maechler am Zürcher Geldmarkt-Apéro.

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05.04.2018 - 07:55 - Monex übernimmt Coincheck

Kommt bald die nächste Übernahme in der Kryptobranche? Ja, sagt Nikkei Asian Review. Der japanische Onlinebroker Monex wolle eine Mehrheitsbeteiligung an Coincheck kaufen. Der Deal soll noch diese Woche über die Bühne gehen. Coincheck gab erst gerade im Januar zu, Kryptowährungen im Wert von rund 530 Millionen US-Dollar verloren zu haben.

Update: Reuters hat die Übernahme mittlerweile bestätigt. Monex werde Coincheck zu 100 Prozent aufkaufen, für umgerechnet rund 27,45 Millionen Euro. Die beiden Unternehmen wollen das Geschäft laut der Nachrichtenagentur bereits am 16. April abschliessen.

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04.04.2018 - 15:28 - Vitalik Buterin vs. Craig Steven Wright

Die Kryptobranche rätselt weiter über die Identität des Bitcoin-Erfinders. Er, sie oder die Gruppe, die hinter Bitcoin steckt, ist unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt. Im Mai 2016 behauptete der australische Unternehmer Craig Steven Wright, Bitcoin erfunden zu haben, wie die Netzwoche berichtete. Daran gibt es heute aber grosse Zweifel.

Auch Ethereum-Gründer Vitalik Buterin glaubt, dass Wright nicht die Wahrheit sagt. Das hat er an der Deconomy 2018, die am 3. und 4. April in Südkorea stattfand, unmissverständlich klar gemacht. Buterin stellte folgende Frage: "Why is this fraud allowed to speak at this conference?" ("Warum darf dieser Schwindler an dieser Konferenz referieren?")

Wright reagierte mit einem Tweet, in dem er Buterin als "twig" bezeichnete, was man als "Bohnenstange" übersetzen kann. Freunde werden die Beiden wohl nicht mehr.

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03.04.2018 - 11:03 - Swisscom Blockchain und Digipharm kooperieren

Swisscom Blockchain und Digipharm haben eine Partnerschaft verkündet. Das Blockchain-Spin-off des Schweizer Telkos und das Zuger E-Health-Unternehmen wollen Patienten und Leistungserbringer im Gesundheitswesen vernetzen. Mehr dazu in diesem Artikel.

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29.03.2018 - 12:00 - Crypto Summit in Zürich

Wie lässt sich die Kryptoökonomie regulieren? Welche Rolle spielt die Schweiz? Und wofür kann man die Blockchain überhaupt nutzen? Darüber haben die Teilnehmer des Crypto Summits 2018 in Zürich diskutiert. Redaktionskollege Oliver Schneider war vor Ort.

Von links: Olga Feldmeier (Smart Valor) im Gespräch mit Günther Dobrauz (PWC), Nicolas Burer (Digitalswitzerland), Ruedi Noser (Ständerat) und Jörg Gasser (EFD). (Source: Netzmedien)

Von links: Olga Feldmeier (Smart Valor), Günther Dobrauz (PWC), Nicolas Burer (Digitalswitzerland), Ruedi Noser (Ständerat), Jörg Gasser (EFD). (Source: Netzmedien)

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28.03.2018 - 14:50 - Bitfinex prüft Umzug in die Schweiz

Bitfinex ist einer der grössten Handelsplätze für Krypto-Coins. Die Börse will sich laut der Handelszeitung in der Schweiz niederlassen. Sie habe deswegen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann und dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen geredet.

"Wir wollen die transparenteste aller Börsen sein und adäquate Vorgaben des Schweizer Regulators erfüllen", sagte Bitfinex-CEO Van der Velde gegenüber der Zeitung. Eine Alternative sei London. Die Schweiz stehe aber zuoberst auf der Liste.

Bitfinex machte im Dezember 2017 einen Umsatz von rund 110 Milliarden US-Dollar. Laut Van der Velde wollen Bitfinex und seine Mutter Ifinex die auf mehrere Standorte verteilten Tätigkeiten zentralisieren. Ifinex ist aktuell auf den Britischen Jungferninseln angesiedelt.

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26.03.2018 - 22:22 - Twitter verbannt Kryptowerbung

Twitter verbietet Werbung für Kryptowährungen, wie Reuters schreibt. Das Unternehmen werde ab morgen keine Anzeigen für Initial Coin Offerings und Tokens mehr akzeptieren.

Neue Regeln gibt es auch für Kryptobörsen und Anbieter von Wallets. Sie dürfen auf Twitter nur noch Werbung schalten, wenn sie an der Börse kotiert sind. Auf Facebook ist Kryptowerbung seit Ende Januar verboten, Google wird im Juni folgen.

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26.03.2018 - 14:22 - Binance setzt auf Malta

"Keine Sorge", twitterte Changpeng Zhao, CEO der Kryptobörse Binance, letzten Freitag. "Einige negative News stellen sich langfristig als positiv raus." Er spielte auf die japanische Finanzmarktaufsicht an, die Binance vorwarf, ohne Erlaubnis in Japan aktiv zu sein.

Stunden später kündigte Binance an, ein Büro in Malta zu eröffnen und auf dem Inselstaat bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigen zu wollen. Einige Medien berichten, dass Binance auch seinen Hauptsitz von Hongkong nach Malta verlege. Warum Malta? Das Land positioniere sich Pro-Blockchain, Pro-Fintechs und Pro-Krypto, begründete Zhao die Wahl.

Mitte März sagte Zhao, dass Binance auch an einer dezentralisierten Börse arbeite. Sie soll den Handel mit fast allen Coins ermöglichen und auf der Binance Chain basieren, einer eigenen öffentlichen Blockchain. Die neue Börse werde für Leute sein, denen Anonymität und Sicherheit wichtiger seien als Geschwindigkeit und tiefe Transaktionsgebühren.

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23.03.2018 - 15:00 - Zahlenspielerei

Die Redaktion sammelt Medienmitteilungen und Newsletter in einem E-Mail-Konto. Im Januar erhielten wir 2455 E-Mails (rund 79 pro Tag) und im Februar 2655 (rund 95 pro Tag). Wie viele davon enthalten die Wörter "Bitcoin" und "Blockchain"? Und gibt es einen Zusammenhang mit der Kursentwicklung des Bitcoins? Diese Tabelle gibt Auskunft:

Der Bitcoin-Kurs im Vergleich zur Anzahl E-Mails, die das Wort Bitcoin enthalten

Höhere Auflösung: bayimg.com

Im Januar 2017 erhielt die Redaktion 43 E-Mails, die das Wort "Bitcoin" enthielten. Im Januar 2018 waren es 103. Das ist ein Plus von rund 140 Prozent. Der Bitcoin-Kurs stieg im gleichen Zeitraum um etwa 956 Prozent. Sinkt der Kurs, erhält die Redaktion im Folgemonat weniger E-Mails, in denen das Wort Bitcoin vorkommt.

Im Januar 2017 erhielt die Redaktion 60 E-Mails mit dem Wort "Blockchain". Im Januar 2018 waren es 117. Das ist ein Plus von 95 Prozent. Zwischen dem Bitcoin-Kurs und der Anzahl E-Mails, in denen das Wort "Blockchain" vorkommt, gibt es kaum einen Zusammenhang.

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23.03.2018 - 14:10 - Blockchains für elektronische Identitäten

"Ich sehe keine Alternative zur Blockchain bei der E-ID", sagte Martin Fabini, CTO von TI&M, gestern an einer Medienveranstaltung. Swisssign-CEO Markus Naef sah das anders. Die Blockchain müsse erst noch beweisen, dass sie auch unter hoher Last funktioniere. Mehr über die Bedeutung der Blockchain für elektronische Identitäten in diesem Artikel.

TI&M-CTO Martin Fabini zeigte verschiedene E-ID-Konzepte. (Source: Netzmedien)

TI&M-CTO Martin Fabini referiert im Zürcher Landesmuseum. (Source: Netzmedien)

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22.03.2018 - 15:40 - Twitter-CEO glaubt an Bitcoin

"Es wird auf dieser Welt letztlich nur eine einzige Währung geben, im Internet wird es nur eine Währung geben" - sagt Jack Dorsey, Mitgründer und CEO von Twitter. "Ich glaube, es wird Bitcoin sein." Laut der Londoner Zeitung "Times" geht Dorsey davon aus, dass die Ablösung in den nächsten 10 Jahren geschieht, "oder schon früher".

Bitcoin sei zwar langsam, teuer und nicht effektiv, so Dorsey. Mit der Entwicklung neuer Blockchain-Technologien und einer breiteren Akzeptanz werde sich das aber ändern.

Dorseys Aussagen sind allerdings mit Vorsicht zu geniessen: Er hat selbst in Krypto-Technologien investiert und dürfte von einem starken Bitcoin profitieren. Letzte Woche steckte Dorsey Geld in das Blockchain-Start-up Lightning Labs, und als CEO von Square steht er hinter einer App, die den Handel mit Bitcoin ermöglicht.

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22.03.2018 - 13:15 - 15-Jähriger knackt Hardware-Wallet

Wer die Kontrolle über seine privaten Schlüssel behalten will, kann Hardware-Wallets nutzen. Einer der beliebtesten heisst Ledger Nano S. Laut dem französischen Hersteller Ledger ist er besonders sicher. Im Februar berichtete bitcoin.com allerdings über eine Man-in-the-Middle-Attacke. Ledger reagierte mit einem Software-Update.

Nun macht Ledger schon wieder negative Schlagzeilen: Saleem Rashid aus Grossbritannien hat es geschafft, die Modelle Ledger Nano S und Ledger Blue zu knacken. Der angeblich 15-Jährige konnte private Schlüssel extrahieren. Er bloggt darüber und veröffentlicht Code auf Github. Ledger habe er im November informiert. Die Firmware 1.4.1 vom 6. März soll das Problem beheben, sagt Ledger. Ob das stimme, sei aber unklar, schreibt Ars Technica.

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21.03.2018 - 10:25 - Blockchain vs. Amazon, Facebook & Co.

Gefährdet die Blockchain Unternehmen wie Amazon, Facebook und Uber? Diese Frage stellt Nicola Schlup, Managing Director von Nexum Schweiz, in einem Fachbeitrag.

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21.03.2018 - 10:07 - Finance 2.0 Conference in Zürich

Oliver Schneider hat die Finance 2.0 Conference in Zürich besucht. Die Teilnehmer diskutierten am Event auch über ICOs und die Blockchain. Mehr dazu in diesem Artikel.

Das ICO-Panel: Marc P. Bernegger, Andrea-Franco Stöhr, Ralf Glabischnig, Rasoul Jalali und Yassin Hankir (von links). (Source: Netzmedien)

Das ICO-Panel an der Finance 2.0 Conference. Von links: Marc P. Bernegger, Andrea-Franco Stöhr, Ralf Glabischnig, Rasoul Jalali und Yassin Hankir. (Source: Netzmedien)

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20.03.2018 - 20:59 - Regulierungen? G20-Staaten zögern

Die G20 hat sich in Buenos Aires zum Kryptomarkt geäussert. Die Finanzminister und Notenbankchefs wollen laut Reuters erst im Juli über Regulierungen diskutieren. Das deute darauf hin, dass die G20 Kryptowährungen nicht als Bedrohung ansehe.

Das Newsportal Coindesk schreibt, dass die G20 den Kryptomarkt genau beobachte. Sie wolle möglichst viele Daten sammeln, um im Juli einen Entscheid zu fällen. Der Kurs von Bitcoin reagierte positiv auf die Meldung. Aktuell steuert er auf 9000 US-Dollar zu.

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20.03.2018 - 19:39 - Trump verbietet US-Bürgern Geschäfte mit Petro

Donald Trump hat Bürgern der USA verboten, mit der venezolanischen Kryptowährung Petro zu handeln. Die Executive Order des US-Präsidenten findet sich auf der Website des Weissen Hauses. Das Dekret untersagt es US-Bürgern, Geschäfte mit Petro zu machen. Laut Trump dient die Kryptowährung vor allem dazu, Sanktionen gegen Venezuela zu umgehen.

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20.03.2018 - 14:11 - Kryptobörsen verlieren Besucher

Kryptobörsen verloren im Februar Web-Traffic und Nutzer. Mit dem Kurs von Bitcoin sank wohl auch das Interesse an Kryptowährungen. Das legt eine Grafik von Tokens24 nahe.

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20.03.2018 - 10:26 - Wo Schweizer Blockchain-Firmen wohnen

Redaktionskollege Joël Orizet schreibt über ein Projekt von Lakeside-Partners und Inacta. Es zeigt, wo Schweizer Blockchain-Firmen beheimatet sind. Mehr dazu hier.

Source: Screenshot von cryptovalley.directory

Source: Screenshot von cryptovalley.directory

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19.03.2018 - 14:56 - Blick auf den Blockchain-Markt

Der Vermögensverwalter Vision& aus Zug ist auf Krypto-Anlagen spezialisiert. Er legt in einem Bericht seine Sicht auf die Blockchain dar. Sie habe vier Anwendungsfälle: Währungen, Entwickler-Tools, Apps im Finanzumfeld und andere Applikationen. Die 50 grössten Coins verteilten sich per 27. Dezember 2017 wie folgt auf die Anlageklassen:

Kategorien von Kryptoanlagen. Grafik. quelle: visionand.ch

Die 50 grössten Krypto-Coins im Überblick, unterteilt in vier Anlageklassen. (Quelle: visionand.ch, PDF)

Währungen waren mit 64 Prozent die grösste Anlageklasse. Entwickler-Tools machten 23 Prozent des Markts aus, Finanz-Apps 11 Prozent und andere Anwendungen 1 Prozent.

Anteile der Anlageklassen am gesamten Kryptomarkt. (Quelle: visionand.ch, PDF)

Anteile der Anlageklassen am gesamten Kryptomarkt. (Quelle: visionand.ch, PDF)

Bitcoin hatte am 27. Dezember eine Marktkapitalisierung von 265 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Kryptomarkt war bloss 1 Prozent so gross wie der weltweite Aktienmarkt.

So gross waren Ende 2017 die Märkte für Gold, Aktien, Fiat-Währungen und Kryptoanlagen. (Quelle: visionand.ch, PDF)

So gross waren Ende 2017 die Märkte für Gold, Aktien, Fiat-Währungen und Kryptoanlagen. (Quelle: visionand.ch, PDF)

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16.03.2018 - 11:22 - Swissquote lanciert Kryptowährungszertifikat

Wer Swissquote nutzt, kann jetzt in Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin gleichzeitig investieren. Mit dem laut Swissquote ersten aktiv verwalteten Multi-Kryptowährungszertifikat an der Schweizer Börse. Die Diversifikation reduziere Risiken, sagt die Onlinebank. Der Kursverlauf der vier Coins stützt diese alte Finanzweisheit bis jetzt allerdings kaum: Die Kurse von Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC) laufen fast immer parallel. Sinkt der Kurs der Kryptoleitwährung Bitcoin, tauchen auch Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin - und umgekehrt.

Cryptocurrency Correlation Matrix (Quelle: sifrdata.com)

Quelle: sifrdata.com

Eine Zahl zwischen 0.5 und 1 bedeutet, dass es eine sehr starke Korrelation der Kurse gibt. Bei Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin war das in den letzten 90 Tagen der Fall.

Ein Algorithmus soll die Volatilität des Swissquote-Zertifikats abschwächen. Er schichte die Anteile der vier Kryptowährungen auf Basis historischer Preisinformationen laufend um, schreibt Swissquote. Der Mindestanteil jeder Währung am Gesamtportfolio betrage 10 Prozent, wobei der Anteil einer Kryptowährung auf bis zu 70 Prozent steigen könne.

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15.03.2018 - 12:03 - Zwei News aus der Schweiz

Das Zuger Start-up Crypto Finance hat ein Büro in Zürich eröffnet. Und Sage will am 25. April ein Update für Sage 200 Extra lancieren, das Kryptowährungen unterstützt.

Das neue Büro von Crypto Finance in Zürich (Quelle: Crypto Finance)

Das neue Büro von Crypto Finance in Zürich (Quelle: Crypto Finance)

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14.03.2018 - 19:35 - G20 thematisiert Kryptowährungen

Die Krypto-Szene fiebert einem Treffen der 20 Industrie- und Schwellenländer (G20) entgegen, das am 19. und 20. März in Buenos Aires stattfindet. Werden sich die G20-Nationen auf eine gemeinsame Regulierung einigen? Kaum, sagt ein Vertreter der Regierung Japans gegenüber Reuters. "Die Stimmung unter den G20-Mitgliedern ist, dass eine zu strikte Regulierung nicht gut wäre." Die Diskussion werde sich aber darum drehen, wie man Geldwäscherei mit Kryptowährungen unterbinden könne. Japan führte als erstes Land überhaupt ein System zur Überwachung des Handels mit Kryptowährungen ein.

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13.03.2018 - 11:11 - Düstere Bitcoin-Prognose

Wie wird sich der Bitcoin-Preis in den nächsten Monaten entwickeln? Viele Krypto-Enthusiasten sind der Meinung, dass der Kurs von rund 20'000 US-Dollar pro Bitcoin vom Dezember 2017 noch nicht der Höchststand war. Die Realität sieht aktuell aber völlig anders aus: 1 Bitcoin ist momentan nur noch rund 9200 Dollar wert.

Bitcoin im Vergleich mit anderen Bubbles.

Die Bitcoin-Bubble im Vergleich mit anderen Anlageklassen. Quelle: Allianz Global Investors

Der Vermögensverwalter Allianz Global Investors, der rund 500 Milliarden Euro verwaltet, zeichnet in einem Blogbeitrag eine düstere Zukunft für Bitcoin. Die Kryptowährung befinde sich in einer Blase, die irgendwann platzen werde. Bitcoin habe keinen intrinsischen Wert und generiere kein Einkommen. Wegen der hohen Transaktionskosten und der sehr hohen Volatilität eigne sich Bitcoin auch nicht als Währung oder Wertaufbewahrungsmittel. Die Blockchain-Technologie sei hingegen wertvoll, schreibt Allianz Global Investors.

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12.03.2018 - 09:04 - John Oliver über Krypto

"Alles, was Sie über Geld nicht verstehen, kombiniert mit allem, was Sie über Computer nicht verstehen" - John Oliver seziert die Krypto-Szene.

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09.03.2018 - 15:14 - Blockchain für den Kaffeehandel

Die Swiss Coffee Alliance ist eine Partnerschaft mit Ambrosus eingegangen. Das im Crypto Valley beheimatete Start-up will mit der Blockchain den Kaffeehandel umkrempeln. Redaktionskollege Oliver Schneider schreibt darüber in einem Artikel.

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08.03.2018 - 18:42 - 25 Kryptowährungen im Überblick

Auf Coinmarketcap sind mittlerweile über 1500 Kryptowährungen gelistet. Eine Grafik von Nick Young zeigt die 25 grössten im Überblick.

Quelle: github.com/nickwb/cryptographic

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07.03.2018 - 10:28 - Steve Bannon äussert sich in Zürich über Kryptowährungen

Die Weltwoche hat Steve Bannon in die Schweiz eingeladen. Er sprach in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon auch über Kryptowährungen und die Blockchain. Sie würden die Bewegung gegen das Establishment dazu bemächtigen, den Zentralbanken die Kontrolle wegzunehmen. Die Schweiz sei das Herz der Krypto-Szene, sagte der Ex-Chefstratege von Donald Trump. Darum halte er seine erste Rede in Europa in der Schweiz.

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07.03.2018 - 10:01 - Visualisierung der Ethereum-Blockchain

Was passiert eigentlich alles auf der Ethereum-Blockchain? Der weltweit verteilte Datensatz ist kaum greifbar und für viele nur schwer verständlich. Das Start-up Alethio will das ändern. Es zeigt auf ethstats.net Echtzeitdaten zur Ethereum-Blockchain an. Diese bilden zwar nicht die ganze Ethereum-Blockchain ab, sehen aber definitiv cool aus.

Quelle: Screenshot von ethstats.net

Quelle: Screenshot von ethstats.net

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07.03.2018 - 09:24 - Coinbase lanciert Indexfonds

CNBC vermeldete letzte Woche, dass Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Coinbase-President Asiff Hirji gemeinsam in der Sendung Fast Money auftreten werden. Logische Schlussfolgerung: Coinbase fügt den Ripple-Coin hinzu. Richtig? Falsch.

Hirji kündigte lediglich an, dass Coinbase einen Indexfonds lanciert. Er bildet die Kryptowährungen ab, die Coinbase anbietet. Der Fonds besteht zu 62 Prozent aus Bitcoin, zu 27 Prozent aus Ethereum, zu 7 Prozent aus Bitcoin Cash und zu 4 Prozent aus Litecoin.

Und Brad Garlinghouse? Er kam in der gestrigen Sendung nicht einmal zu Wort. Sehr zum Ärger der Ripple-Fangemeinde, die sich von CNBC hintergangen fühlt. Der Sender hat nun versprochen, das "fantastische Interview" mit Garlinghouse heute zu veröffentlichen.

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06.03.2018 - 21:33 - Interesse an Bitcoin sinkt

Im Dezember suchten auf Google alle wie wild nach Bitcoin. Das ist vorbei. Die Suchanfragen sind stark zurückgegangen, seit dem Höchststand um rund 80 Prozent. Der Bitcoin-Preis sank im gleichen Zeitraum um 40 Prozent. Wird Bitcoin also weiter an Wert verlieren? "Als sich das letzte Mal so wenig Leute für Bitcoin interessierten, wurde er für 5000 US-Dollar gehandelt", schreibt Bloomberg.

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06.03.2018 - 17:17 - So viel Geld machen Kryptobörsen

Wie viel Geld machen eigentlich die Krypto-Börsen? Viel. Sehr viel.

Eine Grafik von Bloomberg klärt auf.

Quelle: bloomberg.com

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06.03.2018 - 17:07 - Krypto-Scams auf Twitter

Twitter hat ein Problem mit Krypto-Scams. Betrüger nutzen Konten mit Namen, die auf den ersten Blick kaum von den Grössen der Szene zu unterscheiden sind. Litecoin-Gründer Charlie Lee ist auf Twitter @SatoshiLite, einer der Spam-Accounts heisst @SatoshiLitev. Ethereum-Gründer Vitalik Buterin gab sich darum auf Twitter einen neuen Namen. Er heisst nun Vitalik "No I'm not giving away ETH" Buterin.

Die Bots reagierten sofort und versprachen statt Ethereum-Coins kostenlose Bitcoins. Die Beiträge der Betrüger generieren in Rekordzeit hunderte von Likes, Retweets und positive Kommentare. Neverending story? Ein Ende der Scams ist aktuell nicht absehbar.

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06.03.2018 - 16:32 - Bank of England über Krypto

Bloomberg hat mit Mark Carney, Chef der Bank of England, über Krypto gesprochen. Sein Fazit: Die Coins seien zu teuer und würden sich nicht als Zahlungsmittel eignen. Kryptowährungen zeigen laut Carney aber, wie das Geld der Zukunft aussehen könnte.

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06.03.2018 - 16:17 - Goldman Sachs über Krypto

Was sagt eigentlich Goldman Sachs zum Krypto-Wahn? Für Sharmin Mossavar-Rahmani, CIO der Private Wealth Management Group von Goldman Sachs, sind Bitcoin und Ethereum stark überbewertet, wie sie gegenüber Business Insider erläutert.

Das hält Goldman Sachs aber nicht davon ab, in das Krypto-Ökosystem zu investieren. Etwa über eine Beteiligung an Circle, das die Kryptobörse Poloniex übernahm. Laut Bloomberg für 400 Millionen US-Dollar. Bestätigt ist der Betrag allerdings nicht.

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05.03.2018 - 15:49 - Blockchain-Prognose

Die Everest Group blickte im Mai 2016 auf 7 Jahre Blockchain zurück - und wagte einen Blick in die Zukunft. Lag das Consulting-Unternehmen richtig? Urteilen Sie selbst!

Quelle: everestgrp.com

Quelle: everestgrp.com

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05.03.2018 - 15:39 - Microsoft spricht in Baden über die Blockchain

Die Blockchain war auch am Microsoft Tech Summit in Baden ein Thema. Mark Russinovich, CTO von Microsoft Azure, sprach über Ethereum. Die Redaktion war vor Ort.

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05.03.2018 - 15:17 - Kryptobörsen implementieren Segwit

Seit dem 24. August unterstützen einige Kryptowährungen die Technologie Segregated Witness (Segwit), unter anderem Bitcoin, Litecoin und Digibyte. Segwit sorgt dafür, dass die Kryptowährungen besser skalieren und senkt die Gebühren und Transaktionszeiten.

Mittlerweile haben einige der wichtigsten Börsen die Technologie implementiert, zum Beispiel Coinbase, Bitfinex und Kraken. Die Nutzung von Segwit führte dazu, dass die Börsen ihre Gebühren senken konnten.

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04.03.2018 - 11:11 - Staatliche Kryptowährung für die Marshallinseln

Nach Venezuela wollen nun auch die Marshallinseln eine Kryptowährung starten, wie Bloomberg berichtet. Der Inselstaat nutzt bisher den US-Dollar als Zahlungsmittel.

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Webcode
pRFAeX5h

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