"SFS – Swiss Finance Start-ups"

Schweizer Finanz-Start-ups gründen Interessenverband

Uhr | Aktualisiert

Die Schweizer Start-ups Knip, Contovista und Dealmarket haben einen Interessenverband gegründet. Ziel sei unter anderem die Forcierung digitaler Lösungen für die Finanz- und Versicherungsbranche.

Knip, Contovista und Dealmarket, drei Schweizer Start-ups aus dem Finanzsektor, haben entschieden, einen gemeinsamen Interessenverband zu gründen. Er trägt den Namen "SFS - Swiss Finance Startups" und hat zum Ziel, den Austausch junger Finanzunternehmen untereinander zu fördern, aber auch Aufmerksamkeit bei etablierten Finanzinstituten zu schaffen. Zweites soll laut einer Pressemitteilung primär durch die Lancierung innovativer, digitaler Lösungen geschehen.

Doch wieso braucht es Finanz-Start-ups in der Schweiz? Rino Borini vom Verlag Financialmedia aus Zürich erklärt hierzu: "Die Schweiz hat das Potenzial zu einem führenden Finance-2.0-Standort zu werden. Dazu braucht es aber auch kreative und innovative Fintech-Start-ups und es braucht Gehör bei den Finanzdienstleistern, schliesslich überzeugen Banken nicht wirklich mit Innovation."

Ins gleiche Horn bläst Internet-Entrepreneur Marc P. Bernegger, der die Gründung des Verbands ebenfalls begrüsst: "Für den hiesigen Finanzplatz ist die Bündelung der Kräfte von jungen und innovativen Finanz-Start-ups eine Bereicherung. In anderen Branchen gab es durch die Digitalisierung bereits vor vielen Jahren grosse strukturelle Veränderungen und diese stehen nun auch der Finanzbranche bevor."

Für die Zukunft planen die drei Gründungsunternehmen den Ausbau des Verbands. Eine Zusammenarbeit der etablierten Player der Finanzbranche mit Start-ups, so Gian Reto à Porta von Contovista, sei ein vielversprechendes Modell, dem sich sicher bald weitere Jungunternehmen anschliessen würden.

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