14. Best of Swiss Web Awards

Ausgelassene Stimmung an der BOSW-Awardnacht

Uhr | Aktualisiert

UBS hat mit ihrer neuen E-Banking-Plattform den begehrten Best of Swiss Web Award gewonnen. An der Verleihung im Kongresshaus Zürich herrschte ausgesprochen gute Stimmung bei den Gästen.

Der Sieger von Best of Swiss Web 2014 (BOSW) heisst UBS E-Banking. Die Schweizer Grossbank konnte im Kongresshaus in Zürich für ihr neues E-Banking die begehrte BOSW-Siegerboje in Empfang nehmen. Sie gewann gleich in zwei Kategorien und begeisterte sowohl Jury als auch Publikum. Am Abend herrschte ausgesprochen gute Stimmung, für die unter anderem auch Comedian Stefan Büsser mit einer Darbietung über Social Media sorgte. Für die Moderation verantwortlich zeichnete Marco Fritsche. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Arbeit beim Sender 3+, wo er die Sendungen "Bauer, ledig, sucht ..." und "Sing and Win!" moderiert.

Als erstes bot Fritsche Heinrich Meyer, Verleger der Zeitschrift Netzwoche und Chef der Netzmedien AG, auf die Bühne. Er freute sich darüber, dass die Best of Swiss Web Award Night auch dieses Jahr wieder ausserordentlich gut besucht war. Ausserdem übergab Meyer der Neuen Zürcher Zeitung, dem ersten Gewinner einer goldigen Boje, die begehrte Auszeichung für die Kategorie Innovation.

Musikalische Unterhaltung

Für musikalische Unterhaltung war den ganzen Abend hindurch gesorgt. Eine Live-Band begleitete die Übergänge zwischen den einzelnen Siegerverleihungen mit stimmigen Pop- und Rocksongs, zum Beispiel von Michael Jackson, wobei sich Moderator Marco Fritsche einmal sogar zum Mitsingen bewegen liess.

Auf Twitter war den ganzen Abend über ebenfalls viel los. Im Schnitt ungefähr zehn Nachrichten pro Minute setzten die Besucher der Award-Nacht auf dem Kurznachrichtenportal ab und berichteten somit live vom Anlass. Viele der Gewinner zwitscherten sofort stolz über ihren Sieg.

Ehrenpreis für Bea Knecht

Wie die Netzwoche bereits berichtete, verleiht Best of Swiss Web jeweils auch einen Ehrenpreis. Dieses Jahr ging er an Bea Knecht, Mitgründerin und Verwaltungsratspräsidentin von Zattoo, für ihr Engagement im Bereich Web-TV. Die Jury befand, dass sie sich in besonderem Masse um die Entwicklung des Internets und der ICT-Branche verdient gemacht habe. Knecht verkörpere den Typus einer innovativen und mutigen Unternehmerin. Sie habe die Fähigkeit, andere zum praktischen Handeln anzuspornen und somit der ganzen Internet-, aber auch der Medien-Branche wichtige Impulse zu vermitteln. 

Knecht freute sich sehr über den Preis und erklärte, er sei für sie gewissermassen ein "nach Hause kommen". Lange Jahre habe sie in den USA verbracht, weshalb sie sich besonders freue, dass auch in ihrer Heimat ihre Arbeit die Branche berühre. Den Preis erhielt Knecht von Medienurgestein Roger Schawinski überreicht, der dabei zugeben musste, selbst lange ein Internetmuffel gewesen zu sein.

Wie wird der Master bestimmt?

Der Master of Swiss Web wird folgendermassen ermittelt: Als Erstes werden nach einem definierten Schlüssel aus der Beurteilung der Jury die Masterkandidaten bestimmt. Über diese Kandidaten stimmen dann die Netzticker-Leser online ab. An der Award-Nacht stimmten noch die Gäste darüber ab. Master wird am Ende derjenige, der von allen drei Instanzen die meisten Punkte erhält. Dabei tragen die Resultate von Jury, Netzticker-Lesern und Gästen je ein Drittel zum Endresultat bei.

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