Künstliche Intelligenz und Deep Learning

Volles Haus an den Microsoft Techdays 2017

Uhr | Aktualisiert

In Baden hat die "grösste technische Microsoft-Konferenz der Schweiz" stattgefunden. Das Trafo war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Nagraj Kashyap von Microsoft Ventures referiert in Baden.
Nagraj Kashyap von Microsoft Ventures referiert in Baden.

Microsoft hat zu den Techdays 2017 geladen. Sie fanden vom 30. bis 31. Januar im Trafo Baden statt. Am ersten Tag gab es Keynotes, am zweiten Breakout-Sessions. Die laut Veranstalter "grösste technische Microsoft-Konferenz der Schweiz" war ausverkauft. Microsoft informierte über Entwicklungen und Trends in der Branche.

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Es gab über 24 Vorträge. Die Teilnehmer konnte sich die Sessions nach ihrem Wissensstand aussuchen. Microsoft unterschied zwischen Basic, Intermediate und Advanced. Basic bot Einführungsmaterial und erforderte wenig oder keine Vorkenntnisse. Intermediate richtete sich an "fortgeschrittene Anfänger" und vermittelte Details zu einzelnen Themen. Advanced war für Fortgeschrittene und setzte gute Programmierkenntnisse voraus. Die Breakout-Sessions drehten sich unter anderem um Xamarin, Office 365, Sharepoint, SQL Server 2016 und die Blockchain.

Microsoft investiert in KI

Die erste Keynote hielt Nagraj Kashyap, Corporate Vice President und Global Head bei Microsoft Ventures. Er sprach über die Geschichte und Zukunft von Artificial Intelligence. Kashyap zeigte auf, wie Microsoft in künstliche Intelligenz (KI) investiert.

Mitte Januar übernahm Microsoft das Deep-Learning-Start-up Maluuba. Das im kanadischen Montreal ansässige Unternehmen beschäftigt sich mit der maschinellen Verarbeitung natürlicher Sprache. Microsoft gewann mit der Übernahme auch Yoshua Bengio als neuen Berater. Er leitet das Montreal Institute for Learning Algorithms, eine weltweite Hochburg der KI-Forschung. Im Dezember 2016 investierte der Windows-Konzern bereits in Bengios KI-Start-up Element AI.

"One library to rule them all"

Jeffrey T. Fritz hielt eine weitere Keynote. Laut dem Senior Program Manager von Microsofts Entwickler-Division hatte jeder Vierte, der .Net Core runterlädt, noch nie mit dem .Net-Ökosystem zu tun. Er sprach über die .Net Standard Library ("one library to rule them all") und neue Funktionen in Vistual Studio 2017 und C#7.

Anwesend war auch Jeff Woolsey. Der Principal Program Manager im Windows-Server-Team stellte Microsofts Cloud vor. "Die meisten Kunden gehen nicht in die Cloud, weil sie günstiger ist", sagte Woolsey. "Sondern weil sie agiler ist."

Microsoft ermögliche sowohl Public als auch Private Clouds – und alles dazwischen. Mit dem Microsoft Azure Stack sei es möglich, Apps ohne Codeänderungen von einer privaten Cloud nach Azure und zurück zu verschieben. Laut Woolsey lancierte Microsoft auf Azure in den letzten 12 Monaten über 600 neue Funktionen.

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