Merkwürdiges aus dem Web

Jaaaa! Zeig mir dein Bettlaken!

Uhr | Aktualisiert

CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten ­Kurznews immer in der Rubrik "Curiosities". Gute Unterhaltung!

(Quelle: iStock/Freepik)
(Quelle: iStock/Freepik)

cgr. Pornos zählen zu den beliebtesten Inhalten im Netz. Das Angebot an Genres ist vielfältig, ob nun hard oder soft, gross oder klein, Mann oder Frau, für jeden findet sich die passende Nische. Ein ­Pornub-Nutzer namens "BedSheetsRater" hat nun ein neues Feld erschlossen, wie Chip.de schreibt. Wie sein Profilname schon sagt, steht er besonders auf die Bettwäsche in den Pornostreifen. Er liebe es, die Bettwäsche mit süffisanten Kommentaren zu versehen. Am Ende vergebe er immer Punkte von 0 bis 10, je nachdem für wie passend er die Wäsche bewertete. Er hätte schon mehr als 1000 davon benotet. Nach eigenen Angaben ist "BedSheets­Rater" eher zufällig auf Pornhub gestos­sen. Ihn habe aber die Bettwäsche gleich in den Bann gezogen. Gemäss seinem Profil ist er 28 Jahre alt und wohnt in Trenton, der Hauptstadt des US-Bundesstaats New Jersey.

"Es ist alles verschwommen"

fpo. Zwei New Yorker haben einen Weltrekord aufgestellt. Wie "Variety" schreibt, waren sie 50 Stunden in der virtuellen Realität. Alejandro Fragoso und Alex Christison hielten sich mit Red Bull und Kaffee wach. Damit sie nicht schummelten, zeigten in den VR-Brillen angebrachte Kameras, ob sie die Augen geöffnet haben. Pro Stunde durften sie eine fünfminütige Pause einlegen. Sie sahen Blockbuster wie "Rogue One: Recon" im 360-Grad-Modus, aber auch 2-D-Filme. Die schlechteste Wahl sei ein kurzer Film zu Mortal Kombat gewesen, sagte Christison: "Er war einfach nicht gut gemacht." Fragoso hatte bei "Juniors freier Tag" danebengegriffen, den er sich zuletzt ansah. Er erklärte: "Die letzte Einstellung, die ich sah, war die eines Baby­arschs." Welcher Film gut gewesen sei, konnte er nicht sagen: "Es ist gerade alles etwas verschwommen."

Cobol – alt, aber sexy

fpo. Die alte Computersprache Cobol hat es immer noch in sich. Wie "Der Standard" schreibt, werden täglich Transaktionen mit einem Volumen von geschätzten drei Billionen US-Dollar über Cobol-Systeme abgewickelt. Firmenfusionen sorgten dafür, dass Banken und Konzerne alte Systeme inte­grieren mussten, die stark miteinander verwoben sind, wie es weiter heisst. Eine System­umstellung wäre wohl eine Herkulesaufgabe. Deshalb kämen Programmierer wie der 75-jährige Bill Hinshaw nicht zur Ruhe. Seit den 60er-Jahren arbeite er als Programmierer und helfe heute noch Unternehmen für gutes Geld, ihre Uraltsysteme in Schuss zu halten. Wie es aussieht, dürfte damit auch so bald nicht Schluss sein. IBM schult zwar junge Programmierer in dieser Computersprache. Doch laut Bericht müssen Unternehmen die ehemaligen, älteren Programmierer wieder anheuern, weil die Systeme so kompliziert sind.

Auf LED-Diät

fpo. Forscher aus Singapur haben ein Verfahren ­entwickelt, das Wasser wie das Citro-Getränk schmecken lässt. Das funktioniert mit einem speziellen Getränkebecher. Elektroden am Becherrand setzen die Geschmacksknospen unter Strom und imitieren so den Säuregehalt einer Limo. LED-Lichter sorgen für den optischen ­Effekt. Als Nächstes wollen die Forscher den Geruchssinn täuschen. "Wir arbeiten an einem virtuellen ­Cocktail mit Geruch, Geschmack und Farbe. Ziel ist es, jeden Drink imitieren zu können", sagt Wissenschaftlerin Nimesha Ranasinghe.

Handy schuld an Hirntumor

cgr. Seit Jahren hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man mit Handystrahlen ein Ei kochen könne. Obwohl dies noch nicht bewiesen wurde, ist nun klar, dass Handystrahlen Gehirntumore verursachen können. Zumindest kam ein Gericht in Ivrea in Italien zu diesem Schluss, wie die NZZ berichtet. Ein 57-jähriger Italie­ner hatte Klage eingereicht. Aus beruflichen Gründen muss er täglich zwischen drei bis vier Stunden mit dem Handy telefonieren. Nach einigen Jahren erkrankte er an einem gutartigen Hirntumor in der Nähe des Ohres. Bei der operativen Entfernung des Tumors musste der Hörnerv mit entfernt werden. Nachdem das Gericht die Handystrahlen für die Erkrankung verantwortlich gemacht hat, steht dem Kläger nun eine Unfallrente von 500 Euro im Monat zu, wie es in dem Bericht heisst.

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