SPONSORED-BEITRAG Umdenken im digitalen Wandel

Mehr Freiraum für Arbeitnehmer

Uhr | Aktualisiert
von Mischa Sturzenegger, Country Manager Switzerland, Polycom

Die Digitalisierung macht auch vor dem Büro nicht halt: Steigende Pendlerzahlen und der Trend zum flexiblen Arbeiten verändern das Geschäftsleben. Das Grossraumbüro ist auf dem absteigenden Ast. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können davon gleichermassen profitieren.

Wer kennt das nicht: Die endlose Blechlawine am Morgen, die sich den Weg zur Arbeit bahnt. Dicht gefüllte Abteile im Zug oder in der U-Bahn. Verspätete öffentliche Verkehrsmittel aufgrund schlechter Wetterverhältnisse. So sehr manche Menschen die Minuten im Auto oder in der Bahn morgens als Start in den Tag geniessen – Untersuchungen zeigen, dass Pendeln ab 50 Minuten pro Weg krank machen kann. Nicht nur deswegen überlegen sich immer mehr Unternehmen, wie sie ihren Arbeitnehmern entgegenkommen können. Angetrieben von globaler Konkurrenz, immer kürzeren Innovationszyklen und dem digitalen Wandel verabschieden sich immer mehr Unternehmen von klassischen Arbeitsmodellen und -mustern.

Die Schweiz ist Spitzenreiter beim Pendeln

Die Schweiz ist eine Nation von Pendlern: Laut Bundesamt für Statistik pendeln neun von zehn Erwerbstätigen zu ihrem Arbeitsplatz. Das entspricht rund 3,9 Millionen Menschen. Mittlerweile ist die Schweiz auch ins Spitzenfeld der internationalen Stau-Hitparade gerückt, der sogenannten Traffic Scorecard, und belegt so einen Rang direkt hinter Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg.

Dabei kann ein langer Arbeitsweg negative soziale und psychische Auswirkungen haben: Langstrecken-Pendler sind laut einer Studie des Ökonomen Bruno Frey mit ihren Lebensumständen unzufriedener als Angestellte mit einem kurzen Arbeitsweg. Sie haben weniger Zeit für Freunde oder Familie. Auch der Stress durch überfüllte Züge oder Staukolonnen auf der Autobahn kann gesundheitliche Schäden wie Bluthochdruck, Schlafstörungen und Kopf- und Rückenschmerzen verursachen. Abhilfe versprechen flexible und mobile Arbeitsmodelle.

Mehr Freiraum für mehr Produktivität und höhere Lebensqualität

Davon profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermas­sen. Das zeigt die aktuelle Studie von Polycom, für die rund 25 000 Erwachsene in zwölf Ländern befragt wurden. Den Wettbewerb um begehrte Talente entscheiden häufig diejenigen für sich, die ihren Mitarbeitern mehr Freiräume bieten, anstatt an alten Mustern festzuhalten.

Hierzu gehört auch das Grossraumbüro: 98 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass sie produktiver sind, wenn sie sich aussuchen können, wo sie arbeiten – sei dies im Home­office, im Café um die Ecke oder im Park. Haben sie allerdings die Wahl, bevorzugen viele am liebsten das Einzelbüro – in Deutschland etwa über 40 Prozent. Die Gründe dafür sind vielseitig: Manche befürchten, ungewollte Mehrarbeit durch die "Always-on-Mentalität" leisten zu müssen. 62 Prozent haben Angst, dass sie im Homeoffice als weniger fleissig wahrgenommen werden. Gleichzeitig sind sie jedoch überzeugt, dass sich diese Problematik durch klare Richtlinien seitens des Arbeitgebers leicht aus dem Weg räumen liesse.

Präsenz ist nicht gleich Produktivität

Die grösste Herausforderung in Bezug auf flexible und neue Arbeitsmodelle ist allerdings nicht nur die Erarbeitung von Vorschriften, sondern die Veränderung in der Unternehmenskultur. Prozesse, Leitbilder und Führungskulturen in Unternehmen müssen entsprechend angepasst und flexibles Arbeiten in den Arbeitsalltag integriert werden. Es ist essenziell, dass Vorgesetzte hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass die Formel "Präsenz ist gleich Produktivität" nicht mehr gilt: weg vom präsenzgeleiteten hin zum ergebnisorientierten Denken. Die Collaboration-Tools, die das ermöglichen, gibt es schon – sie müssen nur anwendet werden.

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