Event in Zürich

Mehr als 1000 Gäste kamen zu den Salesforce Essentials

Uhr | Aktualisiert

Salesforce hat in der Samsung Hall seinen grossen Schweiz-Event abgehalten. Es kamen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr. Partner und Kunden von Salesforce zeigten, wie sie die Lösungen des Unternehmens nutzen.

Mehr als 1000 Gäste sind zur Salesforce Essentials in die Samsung Hall in Zürich gekommen. Laut den Veranstaltern sind es vier Mal so viele wie bei der Veranstaltung im Vorjahr. Durch die Veranstaltung führte Michael Nösges. Er ist Regional Vice President Switzerland & Austria bei Salesforce.

Kunden zeigen ihre Erfolge

Besonders stolz zeigte sich Nösges, dass Salesforce von Forbes kürzlich zum "Innovator of the Decade" gekürt wurde. Inzwischen arbeiten rund 24'000 Personen für die Firma aus San Francisco und nach eigenen Angaben zählt sie zu den am schnellsten wachsenden Grossunternehmen der Welt.

Ein Grund dafür ist die dynamische Entwicklung im CRM-Geschäft, wie Miguel Milano, EMEA-President bei Salesforce, betonte. CRM wird in den nächsten Jahren der Markt in der IT sein, der am schnellsten wächst, zeigte er sich überzeugt.

Er attestierte vielen Unternehmen einen Mangel bei der Kundenansprache. Kunden möchten jederzeit über den von ihnen gewünschten Kanal angesprochen sowie auch unterstützt werden. Mit den Worten "you guys are not ready", brachte er seine Kritik auf den Punkt. Zwar könne keine Firma diese Ansprüche allumfänglich erfüllen. Laut Milano kann Salesforce aber einen wichtigen Baustein liefern.

Um diese Aussage unter Beweis zu stellen, präsentierte Salesforce mehrere Schweizer Kunden: etwa Hublot, die NZZ, ABB, Siroop oder auch den Hörgerätehersteller Sonova. Sie zeigt auf, in welchen Bereichen sie auf Salesfoce-Lösungen setzen und berichteten über den Nutzen. Aus diesen Präsentationen sollten die Gäste Ideen für ihr eigenes Business gewinnen, war ein Ziel der Veranstalter.

Besonderes Augenmerk legte Salesforce auf seine Lösung für künstliche Intelligenz (KI) namens "Einstein". Diese integrierte das Unternehmen tief in seine Plattformen. Die durch KI gewonnenen Erkenntnisse sollen Unternehmen dabei unterstützten, effizienter und zielgerichteter zu arbeiten.

Auch weiche Faktoren sind wichtig

Eine etwas andere Sichtweise brachte die Referentin Nicole Brandes in ihrer Keynote ein. Sie ist Autorin und Internationaler Management Coach. Sie plädierte dafür, die weichen Faktoren zu stärken. Denn diese "werden die harte Währung der Zukunft" sein, wie sie betonte. Nicht die Technologie werde die Firmen vor die grössten Herausforderungen stellen. Vielmehr werden die grössten Herausforderungen menschlicher Art sein, betonte Brandes.

Nicole Brandes (Quelle: Netzmedien)

Laut Brandes funktionieren auch multikulturell zusammengesetzte Fussballmannschaften sehr gut, was etwa die Schweizer Nati unter Beweis stelle. Grund hierfür sei, dass alle nach den gleichen Regeln spielen und allen die Regeln bekannt sind. Im Geschäftsalltag ist dies aber oft nicht der Fall. Denn häufig würden Menschen aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds nach unterschiedlichen Regeln spielen und das Gegenüber kenne diese nicht.

Neben Salesforce präsentierten sich auch noch zahlreiche Partner des Unternehmens in einer Ausstellung. Die Pausenzeiten nutzen die Gäste rege für den Austausch und Diskussionen.

Webcode
DPF8_48736

Kommentare

« Mehr