Weniger PCs, mehr Mobiltelefone

Gerätelieferungen stagnieren 2017

Uhr | Aktualisiert

2017 soll es weniger Gerätelieferungen als im Vorjahr geben. Einer Schätzung von Gartner zufolge werde der PC-Markt leicht schrumpfen, während mehr Mobilgeräte ausgeliefert werden. Nach 2017 sollen die Gerätelieferzahlen aber wieder steigen.

(Quelle: Pixabay / geralt)
(Quelle: Pixabay / geralt)

Dieses Jahr soll die Zahl der weltweiten Auslieferungen am Client-Markt stagnieren. Dies besagt eine Prognose der Marktforscher von Gartner. Zu den Client-Geräten zählt die Studie PCs und Mobilgeräte wie etwa Notebooks, Tablets und Handys.

Markt stagniert

2016 umfasste dieser Gerätemarkt 2,33 Milliarden gelieferte Einheiten. 2017 soll diese Zahl mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent fast gleich bleiben. Insgesamt werden es rund 60 Millionen weniger Geräte sein, wie Gartner mitteilt.

Der Markt stagniert deshalb, weil der PC-Markt gemäss den Daten von Gartner leicht schrumpft, während zur gleichen Zeit die Absätze am Smartphone-Markt steigen. 2016 verliessen noch 270 Millionen PCs die Fabriken der Hersteller. Dieses Jahr sollen es noch 262 Millionen sein. Die Analysten von Gartner erwarten, dass der Mobiltelefonmarkt im Gegensatz dazu von 1,893 Milliarden Geräten auf 1,904 Milliarden wachsen wird.

1,6 Milliarden der Mobiltelefone seien Smartphones. Diese Sparte wachse um 5 Prozent. Das am Anfang des Jahres lancierte S8 von Samsung etwa habe einen guten Start hingelegt, schreiben die Analsysten. Nach dem Note-7-Debakel Ende 2016 sei das für Samsung ein gutes Zeichen, sagt Roberto Cozza, Research Director bei Gartner. Er erwarte zudem einen höheren Durchschnittspreis bei Smartphones.

Erholung ab 2018

Im Verlauf von 2018 und 2019 soll es aber wieder mehr Auslieferungen von Clients geben. Gartner rechnet für 2019 mit 2,36 Milliarden Lieferungen. Mit 272 Millionen Einheiten soll auch der PC-Markt das Niveau von 2016 übersteigen.

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