Es soll 2019 losgehen

Ausschuss für E-Government will Strategie früher umsetzen

Uhr | Aktualisiert

Der Steuerungsausschuss "E-Government Schweiz" hat dem Schwerpunktplan 2018–2019 seine Genehmigung erteilt. Das Gremium von Bund, Kantonen und Gemeinden will die neue Schweizer E-Government-Strategie ausserdem bereits 2019 in Kraft setzen.

(Source: PublicDomainPictures/pixabay.com/CC0 Creative Commons)
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Der Steuerungsausschuss "E-Government Schweiz" hat den Schwerpunktplan 2018–2019 verabschiedet. Das Gremium beschloss ausserdem, die E-Government-Strategie von Bund, Kantonen und Gemeinden vorzuziehen. Die Strategie soll nun bereits für 2019 in Kraft treten, wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt.

"Die Herausforderungen, die sich im Zuge der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen wie Interoperabilität und Datensicherheit oder der Basisinfrastruktur wie elektronische Identität stellen, haben den Steuerungsausschuss dazu bewogen, die Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung vorzuziehen", heisst es in der Mitteilung der Landesregierung. Die Finanzierung und Fortsetzung des laufenden Plans will das Gremium durch "Übergangsmassnahmen" sicherstellen.

Neben dem früheren Start der Strategie habe der Steuerungsausschuss eine Zusatzfinanzierung in Höhe von 400'000 Franken für das E-ID-Projekt des Bundes beschlossen. Er genehmigte zudem 200'000 Franken für den Aufbau eines nationale Adressdienstes, kurz NAD.

Mit der Umsetzung der E-Government-Strategie ist der Ausschuss laut Mitteilung generell zufrieden. "Die Projekte sind auf Kurs und die erbrachten Leistungen erfüllen den strategischen Auftrag zufriedenstellend", schreibt der Bundesrat.

Der Steuerungsausschuss besteht aus Vertretern von Bund, Kantonen und Gemeinden. Vorsitz führt Finanzminister Ueli Maurer. Der ganze Schwerpunktplan 2018–2019 steht auf admin.ch zum Download als PDF bereit.

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