Blockchain-Projekt von Iota

APG testet Datenmarktplatz für Smart Citys

Uhr | Aktualisiert

Die APG beteiligt sich an einem weltweiten Blockchain-Projekt des Start-ups Iota. Iota sammelt mithilfe von Blockchain Daten für Smart Cities und bietet diese dann in einem Onlinemarktplatz zum Kauf an. Ist der Test erfolgreich, will die APG ihr Schweizer Datennetz ausbauen.

(Source: canjoena / Fotolia.com)
(Source: canjoena / Fotolia.com)

Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) testet eine Blockchain-Lösung im Bereich Smart City. Im Rahmen des Testes habe das Unternehmen schweizweit zehn Sensoren an seinen Werbeträgern installiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese Sensoren messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Kohlendioxid. Von den erhobenen Daten sollen Forscher, Städte und Gemeinde profitieren. Zu den APG-Servern gelangen die Daten über das das IoT-Netzwerk Lora von Swisscom.

So sehen die Sensoren aus, die APG verwendet. (Source: APG)

In der Testphase seien die Daten gratis einsehbar, heisst es weiter. Ziel der APG ist es allerdings, ihre Daten in den Datenmarktplatz des Start-ups Iota einzubinden. So will das Unternehmen zu einem Technologie-Partner im Bereich Smart City und Internet der Dinge (IoT) werden. Wenn der Test erfolgreich sei, baue die APG ihr Sensornetz aus.

Weltweites Projekt

Die APG ist nicht die einzige Partnerin von Iota. Weltweit beteiligen sich über vierzig Unternehmen und Hochschulen am Projekt, wie aus der offiziellen Website des Start-ups hervorgeht. Mit dabei sind unter anderem Fujitsu, Philips, Accenture, Orange, Bosch und die Deutsche Telekom.

Ziel der Tests sei es, einen Proof of Concept zu leisten, schreibt die APG. Iota befindet sich in den Top 20 der Kryptowährungen. Ende letztes Jahres konnte sie kurz auf Rang 4 vorstossen.

"Der IOTA-Datenmarktplatz ermöglicht uns in einfacher Form unsere Daten interessierten Drittparteien zur Verfügung zu stellen und diese Daten durch Mikrotransaktionen zu monetarisieren", schreibt Alex Zimmermann, der seitens APG für die Umsetzung zuständig ist. "Zwar ist die Technologie noch neu und die ersten Anwendungen im IoT-Bereich werden erst getestet, doch bin ich überzeugt, dass die zugrundeliegende Technologie grosses Potential aufweist, um Transparenz und Vertrauen beim Handel mit IoT-Daten herzustellen."

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