Interview mit Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig

Was es braucht, um bei Best of Swiss Apps erfolgreich zu sein

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Ubique Innovation hat bei Best of Swiss Apps 2018 gleich in sechs Kategorien abgeräumt. Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig erklärt, wie sich die Preise aufs Geschäft auswirken, ob er auch dieses Jahr wieder teilnimmt und was es braucht, um bei Best of Swiss Apps erfolgreich zu sein.

Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig. (Source: mikeflam.ch)
Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig. (Source: mikeflam.ch)

Was bedeuten Ihnen die Auszeichnungen bei Best of Swiss Apps 2018?

Mathias Wellig: Wir sind sehr stolz darauf, dass uns die Jury für unsere harte Arbeit mit so vielen Auszeichnungen belohnt hat. Für uns ist das die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein bei unserer Mission, die besten Consumer-Apps der Schweiz zu machen.

Ubique räumte gleich in sechs Kategorien ab. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Ein zentrales Element unserer Firmenphilosophie ist unsere grosse Identifikation mit den von uns entwickelten Produkten. Unser ganzes Team hat den Anspruch, das Beste aus einer App herauszuholen. So legen wir grossen Wert auf den intensiven Austausch mit unseren Kunden und dessen Fachpersonal. Hierbei ziehen wir als Full-Service-Partner zu jeder Zeit die richtigen Spezialisten bei, von der Konzeption übers Design bis hin zur Front-End- und Back-End-Entwicklung. Unsere Kunden arbeiten mit unserem interdisziplinären Team eng zusammen. Möglich wird das durch unseren Standort am Central in Zürich sowie der Strategie, sämtliche Arbeitsschritte in der Schweiz durchzuführen. Ganz besonders stolz sind wir auf Gold in der Kategorie UX/Usability, da wir uns den Nutzerfokus als zentrales Qualitätsmerkmal zum Ziel gesetzt haben. Bei Consumer-Apps entscheiden letztlich die Nutzer, ob eine App erfolgreich ist oder nicht.

Welchen Einfluss hatten die Preise auf Ihr Geschäft oder Ihre ­Motivation?

Die Würdigung durch die Branche an den Best of Swiss App Awards und das anschliessende Fest waren für unser Team Highlights des letzten Jahres. Solche Anerkennung nach einem Jahr harter Arbeit zu erhalten, motiviert natürlich. Auch von Kunden und Neukunden erhielten wir mehrfach positives Feedback zu unseren Preisen. Insbesondere helfen die Preise auch den Kunden, intern Visibilität und Gewicht für die entsprechenden App-Projekte zu erhalten, was sich nicht nur auf unser Geschäft, sondern auch auf die ganze Branche positiv auswirkt.

Werden Sie auch dieses Jahr wieder bei Best of Swiss Apps mitmachen?

Wir werden auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein und hoffen, die Jury auch dieses Jahr mit unserer Arbeit begeistern zu können.

Welche Tipps geben Sie einem Unternehmen, das bei Best of Swiss Apps erfolgreich sein will?

Erst einmal lohnt es sich, von der Möglichkeit, die App mittels einer Präsentation kurz vorzustellen, Gebrauch zu machen. Insbesondere wenn die eigene App komplex ist und die Killer-Features ausserhalb der Zielgruppe vielleicht nicht auf Anhieb auffallen. Zudem empfiehlt es sich, frühzeitig die Anmeldung zu planen und entsprechend alle Projektbeteiligten mit ins Boot zu holen. Häufig kommen im Gespräch noch Inputs, die für die Teilnahme hilfreich sind. Am wichtigsten ist jedoch, was man aus den Möglichkeiten, die ein Projekt bietet, macht. Man muss keine Blockbuster-App im Store haben, um an den Best of Swiss App Awards erfolgreich zu sein. Es zählt, wie man mit den gegebenen Mitteln im gegebenen Umfeld der App ein Problem elegant und mit dem nötigen Herzblut löst. Das ist es, was eine App zu einer guten App macht.

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