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Digitale Businessmodelle sind keine Selbstläufer

Uhr | Aktualisiert

Die heutigen Anforderungen durch die Digitalisierung und die dynamisch wechselnden Marktgegebenheiten steigen permanent. Dabei nimmt insbesondere der Druck aus den Businessbereichen in den Unternehmen auf die ICT stetig zu.

Die Fachabteilungen fordern sichere Infrastrukturen, Netze und Anwendungen als Grundlage für ihr Business. Und mehr noch: Eine hochverfügbare Infrastruktur und Connectivity ist heute eine unabdingbare Voraussetzung dafür, neue Ideen rasch in wettbewerbsfähige, wertschöpfungssteigernde digitale Businessmodelle umsetzen zu können.

Zeit ist dabei zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Kunden und Märkte geworden. Digitale Businessmodelle sind keine Selbstläufer. Bevor der Zug abgefahren ist, gilt es, rasch einzusteigen – die besten Plätze sind schnell vergeben. Unabhängig davon, ob neue Geschäftsmodelle darauf abzielen, prioritär Prozesskosten zu senken oder beispielsweise neue Kundensegmente und Märkte anzugehen, heisst das Credo erfolgreicher Unternehmen nicht mehr "gross, viel und billig", sondern "schnell und individuell". Als Erfolgsfaktoren einer digitalen Transformation gelten daher primär die Verkürzung der Reaktionszeiten oder auch die Individualisierung im Kundenservice. Ohne eine verfügbare ICT und Connectivity funktioniert das alles nicht.

Budgets für Vernetzung werden aufgestockt

Die steigende Nutzung externer Cloud-Lösungen und Plattformen, die zunehmende Mobilität sowie die Verbreitung des Internets der Dinge sind heute aus Sicht der Unternehmen die grössten Sicherheitsbedrohungen für ihre Netze. Um diesen stetig wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können, stocken mehr als 40 Prozent der im Rahmen unserer aktuellen Studie befragten Unternehmen ihre Budgets für die interne und externe Vernetzung weiter auf. Die Verantwortlichen haben dafür aber kein unbegrenztes Budget und auch keine entsprechend gros­sen personellen Kapazitäten zur Verfügung.

Alternativen zum Eigenbetrieb liefern externe Managed-Network-Service-Provider, welche die Verantwortung und das Management für die Netze und deren Bereitstellung übernehmen. So betreibt aktuell nur noch rund jedes vierte Unternehmen seine Netze, den Unterhalt und Support vollumfänglich in Eigenregie. Der überwiegende Teil der Unternehmen bewegt sich im Bereich ihrer Connectivity in hybriden Umgebungen, einem Mix aus Eigenbetrieb und der Nutzung externer Netzwerk-Services. ­Hybride Umgebungen dominieren heute den Netzbetrieb in vielen Unternehmen.

Dienstleister bieten ein grösseres Leistungsportfolio

Auch wenn die Kosten für externe Netzwerkdienstleister nicht immer tiefer sind, vermitteln sie jedoch in vielen Fällen die grössere Transparenz und damit Planbarkeit der Kosten. Zudem bieten externe Provider mit Blick auf die komplexen Anforderungen an die Interoperabilität, Sicherheit und Verfügbarkeit der Netzinfrastruktur oft ein breiteres Leistungsportfolio an Services, als intern bereitgestellt oder erbracht werden kann.

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