Autonomy-Affäre: Verwaltungsratspräsident von HP geht
HPs Verwaltungsratspräsident Ray Lane zieht die Konsequenzen nachdem ihm Aktionäre einen Denkzettel verpasst haben. Für ihn übernimmt nun Ralph Whitworth.
Ray Lane tritt als Verwaltungsratspräsident von HP zurück, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
Lane übernimmt mit diesem Schritt wohl auch die Verantwortung für den Autonomy-Deal. HP hatte den Software-Spezialisten 2011 für 11 Milliarden US-Dollar übernommen. Hinterher musste HP aber fast 9 Milliarden Dollar abschreiben und sich vorwerfen lassen, die Bücher von Autonomy vor dem Geschäft nicht ordentlich geprüft zu haben.
An der jüngsten Generalversammlung verpassten die Aktionäre Lane einen Denkzettel. Er wurde mit lediglich 60 Prozent Zustimmung wiedergewählt. Ein Jahr zuvor habe die Zustimmung noch fast 100 Prozent betragen. Verwaltungsrat und Hedgefonds-Manager Ralph Whitworth soll nun den Posten als Vorsitzender des Kontrollgremiums übernehmen.
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