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12.06.2014 17:46 (Marcel Maurice Urech)
Open-Source-Ansatz

Hewlett-Packard stellt "The Machine" vor

Schichtverbund von 17 Memristoren, die in den HP Labs hergestellt wurden (Aufnahme mittels Rasterkraftmikroskop)
Schichtverbund von 17 Memristoren, die in den HP Labs hergestellt wurden (Aufnahme mittels Rasterkraftmikroskop) (Quelle: J. J. Yang, HP Labs, GFDL, iconocast.com/B000000000000103_Portu/U1/News1_0.jpg)
HP hat an seiner Hausmesse Discover "The Machine" angekündigt. Mit der neuen PC-Architektur will HP Computer revolutionieren - und Abschied von Windows nehmen.

Hewlett-Packard (HP) will 2019 die neue PC-Architektur The Machine (Codename) etablieren. Grundlage bilden Memristoren, das vierte Bauelement der passiven Schaltungstechnik. Sie haben einen Widerstand, der von ihrem Zustand der Vergangenheit abhängt. Erfunden wurden Memristoren 1971 von Leon Chua. HP-Forscher setzten das Konzept 2008 erstmals in die Realität um.

Abschied von Windows

Memristoren bieten hohe Kapazitäten und tiefe Zugriffszeiten - aber nur in der Theorie. Massentaugliche Geräte gibt es keine. Nun hat HP einen Prototyp präsentiert und für 2016 erste Arbeitsspeicher-Module in Aussicht gestellt. Auch Ein-Chip-System (System-on-a-Chip) will HP mit Memristoren ausrüsten. Die Technologie soll die Speicherkapazität von einzelnen Racks auf bis zu 160 Petabyte erhöhen. Prozessoren können Bytes so laut HP mit Datenraten von bis zu 6 Terabyte pro Sekunde - also in weniger als 250 Nanosekunden - auslesen. "The Machine" soll zudem bei einer Leistung von 160 GUPS (Giga-updates pro Sekunde) nur 160 Kilowatt brauchen.

HP will die PC-Architektur laut heise.de in einem Open-Source-Modell entwickeln, unter anderem auch ein neues Betriebssystem auf Linux-Basis namens "Machine OS". Ein SDK für Entwickler soll 2015 vorgestellt werden. Eine erste Beta-Version von Machine OS soll 2017 erscheinen.

Hewlett-Packard (HP) will 2019 die neue PC-Architektur The Machine (Codename) etablieren. Grundlage bilden Memristoren, das vierte Bauelement der passiven Schaltungstechnik. Sie haben einen Widerstand, der von ihrem Zustand der Vergangenheit abhängt. Erfunden wurden Memristoren 1971 von Leon Chua. HP-Forscher setzten das Konzept 2008 erstmals in die Realität um.

Abschied von Windows

Memristoren bieten hohe Kapazitäten und tiefe Zugriffszeiten - aber nur in der Theorie. Massentaugliche Geräte gibt es keine. Nun hat HP einen Prototyp präsentiert und für 2016 erste Arbeitsspeicher-Module in Aussicht gestellt. Auch Ein-Chip-System (System-on-a-Chip) will HP mit Memristoren ausrüsten. Die Technologie soll die Speicherkapazität von einzelnen Racks auf bis zu 160 Petabyte erhöhen. Prozessoren können Bytes so laut HP mit Datenraten von bis zu 6 Terabyte pro Sekunde - also in weniger als 250 Nanosekunden - auslesen. "The Machine" soll zudem bei einer Leistung von 160 GUPS (Giga-updates pro Sekunde) nur 160 Kilowatt brauchen.

HP will die PC-Architektur laut heise.de in einem Open-Source-Modell entwickeln, unter anderem auch ein neues Betriebssystem auf Linux-Basis namens "Machine OS". Ein SDK für Entwickler soll 2015 vorgestellt werden. Eine erste Beta-Version von Machine OS soll 2017 erscheinen.

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