Swisscom zeichnet Jungunternehmen aus
Fünf Jungunternehmen haben die Start-up Challenge von Swisscom gewonnen. Sie setzten sich gegen mehr als 150 Bewerber durch. Swisscom bringt sie ins Silicon Valley, um Partner und Investoren zu finden.
Swisscom hat die fünf Sieger seiner dritten Start-up Challenge bekannt gegeben. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr mehr als 150 Jungunternehmen für den Preis. Laut einer Mitteilung von Swisscom kamen sie aus den Feldern: "IT und Telekommunikation, Big Data, Fintech, E-Commerce, Smart Mobility, E-Health, Media und Cleantech".
Am Freitag, dem 14. August, war das Finale, in dem sich die besten 10 Start-ups in Pitches vor einer Fachjury präsentieren mussten. Die Sieger der diesjährigen Challenge sind: Ava, Archilogic, Gamaya, Gimalon und Monetas.
Im Oktober werden diese ins Silicon Valley reisen, um dort Kontakte zu möglichen Partnern und Investoren zu knüpfen. Mentoren von Swisscom sollen ihnen helfen, ihre Geschäftsmodelle zu verfeinern, heisst es weiter.
Breites Spektrum der Sieger
Die Preisträger kommen aus unterschiedlichen Feldern, haben aber alle einen Bezug zu ICT-Technologien.
Beispielsweise entwickelt das Zürcher Jungunternehmen Archilogic aus zweidimensionalen Gebäudeplänen 3-D-Modelle von Wohnungen. Über den Browser können diese dann in einem 3-D-Modell durchschritten werden.
Mit einem Armband will das Zürcher Start-up Ava Paare bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches unterstützen. Das Wearable überwacht den Eisprung der Mutter und wertet im Anschluss auch diverse Gesundheitsdaten aus, um die Gesundheit des Ungeborenen zu gewährleisten.
Gamaya ist ein Big-Data-Start-up im Segment der Landwirtschaft. Mit einer Hyperspektral-Kamera untersucht das Unternehmen aus Lausanne die chemische Zusammensetzung von Böden und Pflanzen. Damit sollen Nährstoffmängel und Krankheiten schneller erkannt werden können.
Ebenfalls aus Zürich kommt Gimalon. Die vom Unternehmen entwickelte App "Crowd" soll das Organisieren von Treffen mit Kollegen erleichtern. Neben der Terminfindung bietet die Anwendung zur besseren Absprache auch eine Austauschfunktion unter den Teilnehmenden.
Das Fintech-Start-up Monetas aus Zug arbeitet an einer Plattform zur globalen Überweisung von Geld und anderen digital verfügbaren Wertgegenständen wie Aktien oder Verträge. Der Wert der Überweisung wird mit der Bitcoin-Technologie hinterlegt. Damit sollen Unternehmen und Privatpersonen alle nationalen und digitalen Währungen handeln können.
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