Geodaten auf Smartphones: Der Bund setzt auf Open Source
Mit rund 15 Partnern arbeitet der Bund an einer webbasierten Darstellung von Geodaten für mobile Geräte: Ein Open Source Framework soll Inhalte auf Portalen wie geo.admin.ch auf Smartphones bringen.
Map.geo.admin.ch erreicht bis zu 10'000 Nutzer pro Tag - aber kaum welche über Smartphones. Dies soll sich ändern: Um eine breite Nutzung zu ermöglichen, ist eine browserbasierte Lösung für mobile Geräte in Arbeit. Dafür soll ein offenes, von Browser und Betriebssystemen unabhängiges Framework eingesetzt werden.
OpenLayers wird für mobile Geräte erweitert
Mittels einem fünftägigen CodeSprint werden nun die Grundlagen mit Entwicklern aus verschiedenen Nationen erarbeitet. Dabei wird das bestehende Framework OpenLayers zur Darstellung von Karten für mobile Geräte erweitert. Ziel ist, dass der Endnutzer keine spezifische Hardware oder proprietäre Software anschaffen muss.
Folgende Funktionen sollen unterstützt werden: Auswahl von Datensätzen, Suche nach Ortschaften, PLZ und Koordinaten, automatische Standortbestimmung, mehrere Sprachen und die Möglichkeit, Korrekturen von Dateninhalten zu melden.
Keine Lizenzkosten dank Open Source
Bei mobilen Geräten handle es sich generell um Systeme mit geringen Leistungsparametern - unter anderem bei Bildschirmauflösung, Inputmöglichkeiten und Datenübertragung. Dies gelte es zu berücksichtigen, schreibt der Bund.
Dank dem Einsatz von Open-Source-Software könne die erarbeitete Lösung ohne Lizenzkosten weiterverwendet werden. Der Einsatz von offenen Standards garantiere die nachhaltige Nutzung der Investitionen der verschiedenen Partner und ermögliche die Nutzung von Synergien mit anderen Verwaltungsstellen und Privaten, so das Bundesamt für Landestopografie Swisstopo.
Rund 15 Sponsoren sind mit im Boot
Koordiniert wird das Vorhaben durch das Geoportal Bund Geo.admin.ch. Dieses wird vom Bundesamt für Landestopografie Swisstopo im Auftrag des Koordinationsorgans für Geoinformation des Bundes betrieben. Grundlage dafür sind das neue Geoinformationsgesetz und die Geoinformationsverordnung. Sie verpflichten die öffentlichen Institutionen, Geobasisdaten des Bundesrechts ihres Zuständigkeitsbereichs in einer Geodateninfrastruktur zugänglich zu machen.
Sponsoren sind das Bundesamt für Landestopografie Swisstopo, Camptocamp, die ETH Lausanne, Geo.admin.ch, das Geoportail Luxemburg, die Kantone Zürich, Neuchâtel und Jura, Nokia, OpenGeo, Schweizmobil, die Städte Uster und Vevey, die Swiss Open Systems User Group, Swisscom und Terrestris.
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