Premium Partner
Partner
14.09.2011 10:41 (Anja Schütz)
Aufladung per Smartphone

IBM und EKZ veröffentlichen App für das Aufladen von Elektroautos

In Zukunft könnten Elektroautos bequem vom Handy aus geladen werden. IBM Research in Rüschlikon und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) testen in einem Pilotprojekt, wie der Ladevorgang über Smartphones gesteuert werden kann.

IBM testet gemeinsam mit den EKZ, wie der Ladevorgang von Elektroautos in Zukunft per Mobilfunk gesteuert werden könnte. Um die Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten, werden nebst den Bedürfnissen des Autofahrers auch die von Energielieferanten berücksichtigt. An der 3. EKZ Fachtagung für Elektromobilität am 13. September in Dietikon wurde der erste Prototyp der Smartphone-App vorgestellt.Für das Pilotprojekt wurde ein von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickeltes Datenerfassungsgerät in mehrere Elektroautos der EKZ eingebaut.

Über das Gerät werden einerseits Autodaten wie Batterieladezustand und Stromzufuhr via Mobilfunk an einen Server übermittelt, andererseits kann – über Mobilfunk gesteuert – der Ladevorgang im Auto ausgelöst werden. Als Schnittstelle zum Server wird ein Smartphone oder ein Webbrowser, zum Beispiel auf einem PC oder Tablet, eingesetzt. IBM hat die Applikation entwickelt und die technische Integration umgesetzt. Durch die Vernetzung von Fahrzeug, Energieversorger und Fahrer erhält der Fahrzeugbesitzer alle wichtigen Informationen wie Batteriezustand, Streckenauswertung, Ladeplanung und Kosten auf einen Blick und in Echtzeit.

Dieter Gantenbein, Leiter der Smart-Grid-Aktivitäten bei IBM Research – Zürich erklärt: "Solche Dienste können einerseits die Umstellung auf ein Elektroauto erleichtern und bilden andererseits einen wichtigen Aspekt in der intelligenten Stromversorgung. So können durch Echtzeitanalysen von Angebot und Nachfrage und entsprechende Regelalgorithmen dynamisch Anreize für ein klimafreundliches und nachhaltiges Laden geschaffen werden."

Laden mit einem Klick

Auf seinem Smartphone kann der Elektroautofahrer jederzeit den Ladezustand der Batterie überwachen und so sicherstellen, dass für die kommende Fahrt genügend Strom "getankt" ist. Gemäss IBM ist ein weiterer Vorteil der Applikation, dass man über das Smartphone den Ladevorgang auf einen bestimmten Zeitpunkt verschieben kann.

So können Fahrer von Elektroautos beispielsweise bestimmen, dass sie Strom zum Niedertarif laden. Mit der IBM-Applikation kann der Autobesitzer die Verantwortung für das Laden des Elektroautos aber auch an den Energielieferanten delegieren. Für Energieunter-nehmen wird das gesteuerte Laden von Elektroautos wichtig, sobald mehr Elektroautos auf den Strassen unterwegs sind. Peter Franken, Leiter des Geschäftsbereichs Energieverteilung und Geschäftsleitungsmitglied der EKZ: "In Zukunft könnten Elektroautos eingesetzt werden, um die unregelmässige Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien abzufedern und die Netzstabilität zu gewährleisten."

IBM testet gemeinsam mit den EKZ, wie der Ladevorgang von Elektroautos in Zukunft per Mobilfunk gesteuert werden könnte. Um die Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten, werden nebst den Bedürfnissen des Autofahrers auch die von Energielieferanten berücksichtigt. An der 3. EKZ Fachtagung für Elektromobilität am 13. September in Dietikon wurde der erste Prototyp der Smartphone-App vorgestellt.Für das Pilotprojekt wurde ein von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickeltes Datenerfassungsgerät in mehrere Elektroautos der EKZ eingebaut.

Über das Gerät werden einerseits Autodaten wie Batterieladezustand und Stromzufuhr via Mobilfunk an einen Server übermittelt, andererseits kann – über Mobilfunk gesteuert – der Ladevorgang im Auto ausgelöst werden. Als Schnittstelle zum Server wird ein Smartphone oder ein Webbrowser, zum Beispiel auf einem PC oder Tablet, eingesetzt. IBM hat die Applikation entwickelt und die technische Integration umgesetzt. Durch die Vernetzung von Fahrzeug, Energieversorger und Fahrer erhält der Fahrzeugbesitzer alle wichtigen Informationen wie Batteriezustand, Streckenauswertung, Ladeplanung und Kosten auf einen Blick und in Echtzeit.

Dieter Gantenbein, Leiter der Smart-Grid-Aktivitäten bei IBM Research – Zürich erklärt: "Solche Dienste können einerseits die Umstellung auf ein Elektroauto erleichtern und bilden andererseits einen wichtigen Aspekt in der intelligenten Stromversorgung. So können durch Echtzeitanalysen von Angebot und Nachfrage und entsprechende Regelalgorithmen dynamisch Anreize für ein klimafreundliches und nachhaltiges Laden geschaffen werden."

Laden mit einem Klick

Auf seinem Smartphone kann der Elektroautofahrer jederzeit den Ladezustand der Batterie überwachen und so sicherstellen, dass für die kommende Fahrt genügend Strom "getankt" ist. Gemäss IBM ist ein weiterer Vorteil der Applikation, dass man über das Smartphone den Ladevorgang auf einen bestimmten Zeitpunkt verschieben kann.

So können Fahrer von Elektroautos beispielsweise bestimmen, dass sie Strom zum Niedertarif laden. Mit der IBM-Applikation kann der Autobesitzer die Verantwortung für das Laden des Elektroautos aber auch an den Energielieferanten delegieren. Für Energieunter-nehmen wird das gesteuerte Laden von Elektroautos wichtig, sobald mehr Elektroautos auf den Strassen unterwegs sind. Peter Franken, Leiter des Geschäftsbereichs Energieverteilung und Geschäftsleitungsmitglied der EKZ: "In Zukunft könnten Elektroautos eingesetzt werden, um die unregelmässige Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien abzufedern und die Netzstabilität zu gewährleisten."

Kommentar verfassen

    © Netzmedien AG 2014
    Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Netzwoche ist nicht gestattet.

    Diesen Artikel finden Sie auf Netzwoche unter:

    http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2011/09/14/IBM-und-EKZ-veroeffentlichen-App-fuer-das-Aufladen-von-Elektroautos.aspx