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Vorabstimmung verschoben

SOPA und PIPA vorläufig gestoppt

Die beiden umstrittenen Gesetzentwürfe sollen neu überarbeitet werden, um mehr Akzeptanz zu erzielen.

SOPA und PIPA sind, zumindest vorläufig, auf Eis gelegt. Beide Kammern des US-Kongresses verschoben am Freitag die geplante Vorabstimmung zu den beiden Gesetzesentwürfen, wie futurezone.at schreibt. Die Abstimmung hätte eigentlich am Dienstag stattfinden sollen.

Nun sollen die Gesetzesentwürfe erst einmal überarbeitet werden. Dass sie damit ganz vom Tisch sind, ist dennoch unwahrscheinlich: Demokrat Harry Reid hofft, in den kommenden Wochen einen Kompromiss zu finden, da viele Amerikaner zu Recht erwarten würden, dass ihre Arbeit fair entlohnt werde. Ausserdem sei es wichtig, eine Balance zwischen dem Schutz von US-Urheberrechten und der Gewährleistung der Offenheit und Innovationskraft des Internets zu finden. "Es gibt keinen Grund, weshalb die legitimen Anliegen, die von vielen Seiten gegen dieses Gesetz ins Feld geführt werden, nicht gelöst werden können", zitiert ihn futurezone.at.

Es drängt sich die Frage auf, ob es dieses Jahr überhaupt noch zu einer Entscheidung kommen wird, da im November die Wahlen stattfinden. Negative Aufmerksamkeit könnte folglich den Wahlerfolg gefährden.

SOPA und PIPA sind, zumindest vorläufig, auf Eis gelegt. Beide Kammern des US-Kongresses verschoben am Freitag die geplante Vorabstimmung zu den beiden Gesetzesentwürfen, wie futurezone.at schreibt. Die Abstimmung hätte eigentlich am Dienstag stattfinden sollen.

Nun sollen die Gesetzesentwürfe erst einmal überarbeitet werden. Dass sie damit ganz vom Tisch sind, ist dennoch unwahrscheinlich: Demokrat Harry Reid hofft, in den kommenden Wochen einen Kompromiss zu finden, da viele Amerikaner zu Recht erwarten würden, dass ihre Arbeit fair entlohnt werde. Ausserdem sei es wichtig, eine Balance zwischen dem Schutz von US-Urheberrechten und der Gewährleistung der Offenheit und Innovationskraft des Internets zu finden. "Es gibt keinen Grund, weshalb die legitimen Anliegen, die von vielen Seiten gegen dieses Gesetz ins Feld geführt werden, nicht gelöst werden können", zitiert ihn futurezone.at.

Es drängt sich die Frage auf, ob es dieses Jahr überhaupt noch zu einer Entscheidung kommen wird, da im November die Wahlen stattfinden. Negative Aufmerksamkeit könnte folglich den Wahlerfolg gefährden.


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