Leshop mit Umsatzrückgang
Leshop hat im ersten Halbjahr 2012 weniger Umsatz erzielt als noch vor einem Jahr.
Leshop hat Zahlen zum ersten Halbjahr veröffentlicht: Der Onlineverkäufer verkaufte Waren im Wert von 77 Millionen Franken und erzielte so rund vier Prozent weniger Einnahmen als noch in der Vorjahresperiode. Dies sei auf den Preisdruck, die Unsicherheit im Euroraum und den starken Franken zurückzuführen.
Immerhin: Der durchschnittliche Warenkorb sei um 3,4 Prozent auf 243 Franken angewachsen. Und die Umsatzzahlen des Monats Juni sollen diejenigen der Vorjahresperiode bereits wieder um fünf Prozent übertroffen haben, so die Migros-Tochter in einer Medienmitteilung.
Jeder fünfte Einkauf aus dem mobilen Internet
Besser als erwartet haben sich Mobile-Verkäufe entwickelt: Wurden Anfang Jahr zwölf Prozent der Bestellungen über mobile Endgeräte getätigt, waren es in den letzten beiden Monaten 17 Prozent oder 15‘000 von insgesamt über 90‘000 Bestellungen. "Dass sich der mobile Anteil derart rasch entwickelt, übertrifft unsere Erwartungen", so Christian Wanner, Geschäftsführer und Mitgründer von Leshop.
Laut einer Studie von Leshop besitzen 36 Prozent der Kunden ein iPad und jeder Dritte des Rests wolle sich noch dieses Jahr ein iPad kaufen. Leshop investiere darum in die Entwicklung einer iPad-App. Diese soll noch im Sommer 2012 präsentiert werden. Leshop weist zudem auf das neue Abholzentrum in Studen (BE) hin. In Staufen (AG) sei ein zweites Pilotprojekt in Planung, heisst es in der Medienmitteilung.
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