Durchzogenes Jahr für Crealogix
Die Crealogix-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011/2012 weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Im bevorzugten Zielmarkt sei der Ertrag allerdings gewachsen.
Die Crealogix-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem Gewinn- und Umsatzrückgang abgeschlossen. Im bevorzugten Zielmarkt der Finanzindustrie konnte das Unternehmen allerdings zulegen, heisst es in einer Pressemitteilung.
Im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielte die Gruppe 49,5 Millionen Franken Umsatz, rund 7 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der operative Gewinn (EBIT) sank um 18 Prozent auf 4,2 Millionen Franken, der Reingewinn um 32 Prozent auf 3,2 Millionen Franken.
Wachstum bei den Finanzprodukten
Die Gruppe erklärt den Umsatz- und Gewinnrückgang mit der stärkeren Ausrichtung der Aktivitäten auf die Finanzindustrie. Trotz der anhaltenden Finanz- und Bankenkrise in Europa habe man den Umsatz der Bank-2.0-Produkte um sechs Prozent steigern können und somit im bevorzugten Zielmarkt ein Wachstum erzielt. Desinvestitionen und Euro-Negativeffekte hätten schlussendlich aber zum resultierenden schlechteren Ergebnis geführt.
Crealogix teilte weiter mit, dass rund 20 Prozent des Betriebsertrages ausserhalb der Schweiz erwirtschaftet wurden. Die Gruppe habe zudem erstmals mehr als 50 Prozent des Umsatzes mit Produkten verdient. Dies widerspiegle das Ziel, sich vom reinen Dienstleister zu bewegen und sich als Softwarehaus für die Finanzbranche zu etablieren.
Den vollständigen Geschäftsbericht liefert Crealogix am 28. September bei der jährlich stattfindenden Bilanzpressekonferenz nach.
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