Ausländische Anbieter konkurrieren Schweizer E-Commerce-Anbieter
Schweizer E-Commerce-Anbieter rechnen für das laufende Jahr mit steigenden Umsätzen - trotz wachsendem Druck aus dem Ausland.
Die Mehrheit der marktprägenden Schweizer E-Commerce-Anbieter rechnet nach drei Quartalen mit steigenden Umsatzzahlen für 2012 gegenüber 2011. Das zeigt die Blitzumfrage des E-Commerce-Reports Schweiz, die einen Teil des E-Commerce-Reports Schweiz darstellt. Realisiert wurde sie vom Online-Zahlungsverarbeiter Datatrans und der Fachhochschule Nordwestschweiz. 25 Fachspezialisten nahmen im Zeitraum zwischen Ende September und Anfang Oktober an der Online-Umfrage teil. Sie repräsentieren zusammen ein E-Commerce-Volumen von 2,1 Milliarden Franken.
Steigende Umsatzzahlen erwarten die Schweizer E-Commerce-Anbieter trotz rückläufiger Preise. 21 von 24 Teilnehmern rechnen mit einem Wachstum gegenüber 2011, 11 gehen von einem Wachstum über 10 Prozent aus. Auch dem Weihnachtsgeschäft blicken die Betreiber von Online-Shops laut der Umfrage optimistisch entgegen: 17 von 20 Teilnehmern erwarten für ihre Branche wachsende E-Commerce-Anteile. Aus der Reisebranche berichtet ein Anbieter, dass der stabilisierte Franken-Euro-Wechselkurs mithelfe, Kunden zurückzugewinnen.
Trotzdem ist die Stimmung angespannt, da die Konkurrenz aus dem Ausland grösser wird. 17 von 22 E-Commerce-Anbietern erwarten laut Umfrage wachsende Marktanteile ausländischer Anbieter. Mehr als die Häfte geht davon aus, dass deren Anteil am E-Commerce in den nächsten Jahren um mindestens 2 Prozent wachsen wird.
Bereits heute spielen ausländische Anbieter eine wichtige Rolle im Schweizer E-Commerce: Die Teilnehmer der Umfrage schätzen die ausländischen Marktanteile für die Modebranche auf 10 bis 25 Prozent, für Bücher auf 10 bis 40 Prozent und für die Reisebranche auf 10 bis 45 Prozent
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