Ascom Network Testing plant Stellenabbau in Solothurn
Der Standort Solothurn verliert mit der Umstrukturierung der Ascom Network Testing an Bedeutung. 25 Mitarbeiter dürften entlassen werden.
Ascom Network Testing hat erneut bekannt gegeben, im Rahmen des Investitionsprogramm "Enterprise" die Pläne für die Umstrukturierung ihrer Organisation weiterzuverfolgen. In Solothurn sollen demnach 25 Mitarbeiter entlassen werden. Wie Ascom-Sprecher Daniel Lack erklärt, habe der Standort Solothurn im Rahmen der Umstrukturierung an Bedeutung verloren und müsse daher mit dem erwähnten Stellenabbau rechnen.
Bereits im April hatte Ascom die Entlassung von weltweit 70 Mitarbeitern angekündigt. Es hiess, man wolle die Division Network Testing straffen und organisatorisch neu aufstellen, weil dieser Geschäftsbereich derzeit rote Zahlen schreibt.
Massnahmen des Investitionsprogramms
Die frühere funktionale Organisation wurde abgelöst und die Marktorganisation der Divison in drei regionale Geschäftseinheiten Amerika, EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) sowie APAC (Asien, Pazifik) aufgeteilt. Die Region EMEA wird von Grossbritannien aus geführt. Zudem wurde die Produktentwicklung von Network Testing in drei Produkteinheiten "Test & Measurement", "Benchmarking & Monitoring" sowie "Reporting & Analysis" aufgegliedert.
Als Konsequenz daraus sollen die divisionalen Aktivitäten in Solothurn beschränkt werden auf Technical Sales & Services für die EMEA-Region sowie auf R&D Support für die Kundenbasis der bestehenden Symphony Software Suite. Ausserdem wird der schweizerische Teil der Geschäftseinheit Systems & Solutions in Solothurn verbleiben.
Zudem teilt Ascom mit, dass die Supply Chain und Finanz & Administration nach Malaysia und England transferiert werden soll. Ebenso ist vorgesehen, das finale Assembling und Testing von Benchmarking & Monitoring Produkten für einen US-Grossauftrag von Kalifornien aus zu steuern.
Noch steht nichts fest
Alle geplanten Massnahmen werden laut Ascom vorgängig mit den Mitarbeitervertretern und den Behörden besprochen. Vor Januar 2013 wird kein definitiver Entscheid getroffen werden. Die geplanten Massnahmen sollen die Kostenbasis der Network Testing Division ab Januar 2013 um 20 Millionen Franken senken, um damit die Division in die Profitabilität zurückzuführen.
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