Ermittlungen gegen IBM
Neben der Börsenaufsicht ermittelt nun auch die Justizbehörde gegen IBM. Dem amerikanischen Unternehmen wird Korruption in mehreren Ländern vorgeworfen.
IBM hat in einer bei der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) eingereichten Meldung über Untersuchungen der US-Justizbehörde (DOJ) wegen Korruptionsvorfällen in Polen, Argentinien, Bangladesch und der Ukraine informiert. Dies berichten verschiedene US-Medien.
Auf Basis des US-Bundesgesetztes Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) ermittle deshalb die amerikanische Justizbehörde wegen möglichen Schmiergeldzahlungen. Laut einem von Bloomberg zitierten US-Professor handle es sich dabei kaum um Einzelfälle. IBM gibt in der Meldung ausserdem an, mit der US-Behörde kooperieren zu wollen.
Bereits Anfang 2012 hatte das Unternehmen die US-Börsenaufsicht über Untersuchungen der polnischen Regierung wegen eines Korruptionsverdacht informiert. Laut der Meldung ging es um illegale Aktivitäten eines ehemaligen Mitarbeiters von IBM Polen.
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