Blackberry prüft Verkauf
Der strauchelnde Smartphone-Pionier Blackberry spielt angesichts seiner massiven Probleme nun Zukunftsalternativen durch, einschliesslich eines Verkaufs. Es sei ein Sonderkomitee gebildet worden, um zu untersuchen, wie sich Blackberry künftig aufstellen könne, teilte der kanadische Konzern am Montag mit.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte in der vergangenen Woche unter Berufung auf Insider berichtet, dass Blackberry den Rückzug von der Börse erwägt, um sich mehr Spielraum bei der Sanierung zu verschaffen. Nun solle ein Ausschuss prüfen, ob Blackberry unter anderem mit Hilfe eines Joint Ventures, strategischer Partnerschaften oder anderer Allianzen wieder auf die Beine kommen könne oder ob das Unternehmen gar verkauft werden müsse, hiess es weiter. Der vorbörsliche Handel mit Blackberry-Aktien war an der Wall Street ausgesetzt worden.
Blackberry war einst ein Liebling der Börsen-Investoren, hat den Anschluss aber verloren. Denn der Konzern, der sich kürzlich aus Imagegründen von Research in Motion umbenannte, befindet sich im Klammergriff der stetig wachsenden Rivalen Apple und Samsung. Blackberry fehlt eine Antwort, wie Marktanteile schnell zurückgewonnen werden können. Zusätzlich sorgten zuletzt Verzögerungen bei der Einführung des neuen Modells "Blackberry 10", Probleme im Management, andauernde Quartalsverluste und ein Stellenbau für schlechte Stimmung.
Update: Zentrum für digitale Souveränität will auch ohne Innosuisse-Anschubhilfe starten
Hunderttausende Schweizer Websites sind potenziell angreifbar
ETH Zürich und IBM treiben Forschung zu KI- und Quantenalgorithmen voran
Alibaba präsentiert neues KI-Modell für autonomes Programmieren
Wenn man eine Springspinne als Haustier hat
Swiss Stablecoin und sechs Banken testen den digitalen Franken
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
FFHS lanciert KI-Weiterbildung für Führungskräfte
Malware "SparkCat" treibt auf App Store und Google Play ihr Unwesen