Cyber-Gefahren 2014
2014 wird es gemäss Websense insgesamt weniger Schadsoftware geben. Dafür werden Angriffe, die auf Datenzerstörung abzielen, zunehmen. Besonders bedroht sollen 2014 Daten in der Cloud sein sowie Endgeräte mit veralteten Java-Versionen.
Die Websense Security Labs haben ihren Sicherheitsreport für das kommende Jahr veröffentlicht. Gemäss Michael Rudrich, Regional Director Central Europe & Eastern Europe bei Websense in München, werden die Angriffe der Cyber-Kriminelle 2014 noch komplexer und ausgeklügelter sein.
Schadsoftware bleibt unentdeckt
Den Echtzeit-Feeds der Websense Threatseeker Intelligence Cloud zufolge wird es künftig weniger neue Schadsoftware geben. Cyber-Kriminelle werden 2014 seltener mit hochvolumiger Malware arbeiten. Damit reduzieren sie gemäss Websense das Risiko, entdeckt zu werden. Fazit: Das Risiko, Opfer eines Angriffs zu werden, steige, auch wenn das Volumen sinke.
Datenzerstörung als neue Cyberbedrohung
Rechneten Unternehmen bisher vor allem mit Datenklau, müssen sie sich gemäss Websense 2014 auf eine neue Gefahr einstellen. Nationalstaaten und Cyber-Kriminelle sollen ab nächstem Jahr verstärkt versuchen, in Netzwerke einzudringen, um Daten zu zerstören. Gemäss Websense werden 2014 auch kleine und mittelständische Unternehmen von der neuen Cyber-Gefahr bedroht sein.
Cloud im Fadenkreuz der Cyberkriminalität
Cyber-Kriminelle werden ihre Attacken laut Websense im Verlauf des neuen Jahres auf die Cloud verlagern. Grund für diese Entwicklung sei die zunehmende Einischt, dass es einfacher und lohnender sei, in die datenreiche Cloud einzudringen als in Unternehmens-Netzwerke.
Java bleibt anfällig
Da viele Endgeräte auch 2014 noch veraltete Versionen von Java betreiben werden, bleibt Java gemäss Websense ein beliebtes Einfallstor für Cyber-Kriminelle. Diese würden künftig noch mehr Zeit dafür aufbringen, via Java anzugreifen und ihre Angriffsmethoden zu verfeinern.
Der Report der Websense Security Labs finden Sie hier.
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