Bakom analysiert Preise für Fernmeldedienste
Das Bakom hat die Preise für Mobilfunkangebote, Festnetz- und Breitbandangebote untersucht. Gesunken sind einzig die Preise für Mobilfunkangebote.
Wie haben sich die Preise für die Nutzung von Fernmeldediensten, also Festnetztelefonie, Mobilfunk- und Breitbanddienste, in der Schweiz im letzten Jahr entwickelt? Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist dieser Frage nachgegangen, hat die Preise analysiert und dabei mehrere Nutzerprofile untersucht.
Die Analyse umfasst laut Bakom eine breite Palette an Produkten, die im Beobachtungszeitraum von den wichtigsten Anbietern erhältlich waren. Grundlage für die Indexberechnung bilden die preisgünstigsten Angebote. Die Nutzerprofile wurden von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) definiert.
Mobilfunk-Preise gesunken
Laut den Ergebnissen der Analyse sind demnach die Preise für Mobilfunkdienste gegenüber dem Vorjahr um insgesamt um 14,6 Prozent gesunken. Die Untersuchung basiert auf den Preisen der Telkos Swisscom, Orange und Sunrise. Eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf zahlt gegenüber dem Vorjahr insgesamt 14,6 Prozent weniger.
Dabei gibt es Unterschiede für Abonnements- oder Prepaid-Kunden: Für eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf und Abonnement ist der Preis um 5,7 Prozent gesunken, während der Preis für eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf und Prepaid um 21,3 Prozent gesunken ist.
Festnetz leicht teurer
Die Preise für Festnetztelefonie sind dafür gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Das Bakom hat dafür die Preise von Swisscom, Sunrise, UPC Cablecom und Tele4u untersucht. Für eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf sind demnach die Preise leicht um 1,2 Prozent gestiegen.
Das sei darauf zurückzuführen, dass sich die Produkte und deren Preise bei den berücksichtigten Anbietern seit 2011 nicht oder nur sehr wenig verändert haben, so das Bakom.
Breitband ebenfalls leicht teurer
Auch die Preise für Breitbanddienste sind laut Bakom für eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf (also Produkte mit Downstream-Übertragungsraten von 5 bis und mit 15 Mbit/s) gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Übertragungsrate habe indes um 15,6 Prozent zugenommen.
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht
Betrüger nehmen Swissquote-Kundschaft ins Visier
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone