Bundesrat bewilligt Strafverfahren gegen Spionage
Der Bundesrat hat der Bundesanwaltschaft grünes Licht für die Eröffnung eines Strafverfahrens im Zusammenhang mit der US-Geheimdienstaffäre gegeben. Die Bundesanwaltschaft geht von schwierigen Ermittlungen aus.
Der Bundesrat hat letzten Freitag der Bundesanwaltschaft die Erlaubnis erteilt, im Zusammenhang mit der US-Geheimdienstaffäre ein Strafverfahren zu eröffnen, berichten verschiedene Medien. Das gegen Unbekannt eröffnete Strafverfahren betreffe verbotene Handlungen für einen fremden Staat nach Artikel 271 des Strafgesetzbuches. Um in einem solchen Fall zu ermitteln, braucht die Bundesanwaltschaft die Ermächtigung des Bundesrates.
Begründeter Anfangsverdacht
Gemäss Berichterstattung, geht die Bundesanwaltschaft von einem begründeten Anfangsverdacht aus. Gegenüber der Zentralschweiz am Sonntag machte der Bundesanwalt Michael Lauber aber deutlich, dass sich die Ermittlungen nicht einfach gestalten würden. In Bezug auf Edward Snowden dürfte es sehr schwierig sein, aus Russland Informationen einzuholen.
Im Sommer hatten die Nachrichtendienste des Bundes und der diplomatische Dienst des Aussendepartements infolge der ersten Enthüllungen zu den Spionageaktionen des US-Nachrichtendienstes NSA von den USA Auskünfte eingefordert. Diese hatten auf diplomatischen Weg geantwortet, dass sie die Schweizer Gesetze respektieren würden.
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
SDEA gewinnt Award für Nachhaltigkeits-Plattform