Paypal-Chef zieht Bitcoin als Zahlungsmittel in Betracht
Paypal sieht in der virtuellen Währung Bitcoin mehr innovatives Potential als in NFC-Bezahldiensten. Bevor das Unternehmen aber die virtuelle Währung akzeptiert, müsse sich der Wechselkurs der Bitcoins stabilisieren.
Der Paypal-Präsident David Marcus hat sich gemäss eines Berichtes von Zdnet an der Konferenz Leweb in Paris zur virtuellen Währung Bitcoin geäussert. Seinen Einschätzungen zufolge sollen Bitcoins eher imstande sein, den Bereich des E-Commerce zu revolutionieren als NFC-Bezahldienste.
Marcus habe erklärt, selbst Bitcoins zu besitzen und sie zu lieben. Als Chef von Paypal sei er allerdings noch nicht bereit, Nutzern zu erlauben, ihr Bitcoin-Portemonnaie mit ihrem Paypal-Konto zu verknüpfen. Bevor Paypal Bitcoins akzeptiere, müssten die Kursschwankungen abnehmen und die regulatorischen Rahmenbedingungen klarer sein. Sobald diese Voraussetzungen erfüllt seien, würde Paypal Bitcoins als Zahlungsmittel in Betracht ziehen.
Gemäss Zdnet sieht Marcus den grössten Vorteil der virtuellen Währung in ihrer Fähigkeit, Vermögen zu parken. Gerade für Länder mit einer hohen Inflationsrate seien Bitcoins eine sehr gute Möglichkeit.
NFC bietet wenig und kommt zu spät
Weniger Chancen soll Marcus Bezahldiensten, die auf der Nahfunktechnik Near Field Communication (NFC) basieren, einräumen. Bei NFC gehe es mehr um die Technik an sich als darum, echte Probleme zu lösen: "Einzelhändler haben heute internetfähige Kassensysteme. Alle Verbraucher haben WLAN-fähige Mobiltelefone. Warum muss man für die Bezahlung in einem Geschäft an einem bestimmten Ort sein? NFC bietet zu wenig und kommt zu spät," wird der Paypal-Chef von Zdnet zitiert.
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