2013: PC-Verkäufe gehen um 10 Prozent zurück
Sämtliche grossen Anbieter von Desktop-PCs mussten rückläufige Absätze in Kauf nehmen. Asus und Acer verloren massiv Marktanteile.
Gartner und IDC haben gestern ihre Zahlen zu den PC-Verkäufen für das Jahr 2013 publiziert. Insgesamt gingen die Lieferungen weltweit um 10 Prozent zurück. Besonders stark vom Rückgang betroffen, war laut IDC die taiwanesische Acer Group, die eine Schrumpfung von gut 28 Prozent hinnehmen musste. Einzig Lenovo gelang letztes Jahr ein leichtes Wachstum von 2,1 Prozent. Die Chinesen verdrängen mit einem Marktanteil von 17,1 Prozent HP von der Spitzenposition bei den PC-Auslieferungen.
Tablets und Smartphones als Konkurrenz
Haupterklärung für die Schwäche des PC-Markts ist laut Gartner primär die wachsende Popularität von Tablets und Smartphones. Besonders in Schwellenländern setzte dies den PC-Verkäufen letztes Jahr zu. Allgemein hängen die Computer-Verkäufe laut Bloomberg heute stark davon ab, ob die Konsumenten und Firmen gezwungen sind, bestehende Maschinen zu ersetzen. Das baldige Ende des Windows XP-Supports durch Microsoft könnte hier 2014 nochmals zu einer Stimulation des Marktes führen.
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