ICT Networking Party: eine Zukunft ohne Quereinsteiger?
In Bern ist zum zwölften Mal die ICT Networking Party über die Bühne gegangen. Diskussionsstoff gab es zuhauf: Quereinsteiger, Weltraumsonden, die Masseneinwanderungsinitiative - und die Premiere des Schweizer ICT-Jahrbuchs.
Bereits zum zwölften Mal traf sich gestern Abend alles, was Rang und Namen in der Schweizer ICT-Branche hat zur traditionellen ICT Networking Party in Bern. ICTswitzerland-Präsident Ruedi Noser empfing die Gäste gewohnt humorvoll-launig und versprach der Branche eine Zukunft ohne Quereinsteiger. Umso wichtiger sei darum die Ablehnung der Masseneinwanderungsinitiative. Da der Markt in der Schweiz nicht mehr wachse, müsse man jetzt aber endlich den Export ins Auge fassen.
Die Party-Organisatorin Vania Kohli bewies mit der Wahl der Speaker ein feines Gespür für Aktualität und die allgemeine Befindlichkeit. Pierin Vinzenz, Raiffeisen-CEO und bekennender Bündner, wies der Schweizer Finanzbranche den Weg aus der Krise und sparte dabei nicht mit Eigenlob und Selbstkritik.
Die Weltraumforscherin Kathrin Altwegg erzählte, wie sie und ihr Team vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern die Weltraumsonde "Rosetta" nach zweieinhalbjährigem Schlaf und 800 Millionen Kilometer von der Erde entfernt wieder zum Leben erweckte - mit Hilfe von IT-Equipment aus dem Jahr 2003.
Seine Premiere feierte gestern Abend das Schweizer ICT-Jahrbuch, das den Gästen zum Abschluss der Party persönlich übergeben wurde.
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