Kampf um IoT-Standard reisst nicht ab
Noch ein neuer Standard für das Internet of Things? Ja, aber er soll die Probleme der bisherigen Lösungen beseitigen. Das sagt zumindest die Allianz Thread Group, die hinter dem neuen Standard namens "Thread" steht.
Der Kampf um einen einheitlichen Standard für das Internet der Dinge (IoT) geht in eine neue Runde: Nach Qualcomm und Intel wartet nun eine neue Allianz aus Unternehmen wie Google-Tochter Nest, Samsung, ARM, Freescale und Silicon Labs mit einem neuen IoT-Standard namens "Thread" auf, wie heise.de berichtet.
Die Allianz, die unter dem Namen Thread Group auftritt, kritisiert an den aktuellen Standards, dass es ihnen unter anderem an Interoperabiltät mangle, sowie an Funktionen für die Kommunikation mittels des neuen IPv6-Protokolls. Zudem verbrauchten die Geräte damit zu viel Strom. Mit "Thread" hingegen sollen bis zu 250 Geräte in einem Mesh-artigen Netzwerk verbunden werden können, zudem soll der neue Standard eine starke Verschlüsselung bieten und wenig Strom verbrauchen, wie es auf der Website der Thread Group heisst.
Das Rad neu erfinden will man mit "Thread" dennoch nicht: Die Google-Tochter Nest nutze bereits eine erste Version, so Heise weiter. Im Grunde genommen habe also Google mit dem Kauf von Nest den Grundstein für den neuen Standard gelegt.
Uber kassiert DSGVO-Busse wegen automatisierter Kontosperren
Salt und Sunrise planen gemeinsamen Netzausbau in ländlichen Gebieten
Junge Schweizer IT-Talente brillieren an der Informatik-Olympiade
Chroniken eines fliegenden Kängurus
Warum erfolgreiche KI-Strategien mit Governance beginnen
DDoS-Angriff mit bis zu 600 Gbit/s hat Nine-Netzwerk überlastet
Update: Nationalratskommission fordert Open-Source-Grundsatz für EPD-Nachfolger
Update: Zug sucht Leitung für kantonales Kompetenzzentrum Cybersicherheit
Bundesverwaltungsgericht stützt EDÖB-Entscheid gegen Online-Schuldnerpranger