Oberthur Technologies kauft NagraID Security
Die französische Oberthur Technologies übernimmt die Kudelski-Tochter NagraID Security. Finanzielle Details zum Deal wurden keine publiziert.
Info: Dieser Artikel wurde am 19. August um 14:52 Uhr aktualisiert.
Oberthur Technologies hat heute bekannt gegeben, die Westschweizer Firma NagraID Security zu übernehmen. Diese befindet sich derzeit noch im Besitz der Kudelski-Gruppe und beschäftigt sich mit dem Thema Cloudsicherheit, primär im Finanzbereich.
Didier Lamouche, CEO von Oberthur Technologies, zeigt sich in einer Pressemitteilung erfreut über den Deal: "Dank der Akquisition von NagraIDs exklusiver Sicherheitskartentechnologie wird Oberthur Technologies einen signifikanten Schritt vorwärts machen, in einem sehr kompetitiven Marktumfeld." André Kudelski, CEO der Kudelski-Gruppe, stimmt in Lamouches Lobgesang ein und sagt: "Wir freuen uns für das NagraID-Sicherheits-Team und denken, dass Oberthur Technologies eine gut positionierte Firma ist."
Keine Details bekannt
Finanzielle Details zum Kauf wurden keine bekannt gegeben. Für die Mitarbeiter der Firma werde sich durch den Eigentümerwechsel nichts verändern, erklärte Kudelski-Mediensprecher Phil Mundwiller gegenüber unserer Westschweizer Redaktion von ictjournal.ch
Die Firma Oberthur Technologies ist eine französische, international tätige Unternehmensgruppe. Geschäftsfelder sind die Entwicklung und Herstellung von Chipkarten, der Druck von Banknoten, Schecks, Wertpapieren und anderen fälschungssicheren Dokumenten, die Herstellung von Identitätsausweisen wie Reisepässen und Sicherungssysteme für den Barzahlungsverkehr.
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
SDEA gewinnt Award für Nachhaltigkeits-Plattform
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Harry Potter meets Bridgerton
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist