SBB setzen auf digitale Geldbörse
An den Bahnhöfen der Schweizerischen Bundesbahnen können Kunden bald mit Twint einkaufen. Postfinance gründete das Start-up im Sommer dieses Jahres.
Die SBB und Twint sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Somit steht das digitale Portemonnaie von Twint, einem Tocherunternehmen der Postfinance, für Einkäufe in Schweizer Bahnhöfen zur Verfügung, wie die SBB in einer Mitteilung schreibt.
In Zukunft sollen Nutzer des Dienstes ohne Bargeld oder Plastikkarte mit ihrem Smartphone einkaufen können und den Einkauf am Bahnhof abholen. Ziel sei es, die Anwendung in möglichst vielen Bereichen der SBB anwendbar zu machen, heisst es in der Mitteilung weiter. "Dank der strategischen Partnerschaft mit der Postfinance-Tochter können wir unseren Kunden schon bald ein digitales Portemonnaie anbieten, das hohen Komfort und Zeitersparnisse verspricht", sagt Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien.
Start-up aus Bern
Aufgrund des Synergiepotentials, werde die SBB die Entwicklung einer eigenen Lösung in diesem Bereich nicht weiterverfolgen. Die Entwicklungen und Investitionen für das Projekt trage Twint. Die SBB fokussieren sich auf den Einsatz von Twint in ihren Bahnhöfen und den dortigen Geschäften. Dies alles in enger Zusammenarbeit mit den Mietern, so der Bahnbetreiber.
Twint ist eine im Sommer gegeründete Tochtergesellschaft der Post Finance, die in der zweiten Jahreshälfte 2015 eine integrierte Payment- und Shopping-App auf den Schweizer Markt bringen will. Das Start-up mit Sitz in Bern beschäftigt momentan zehn Mitarbeiter.
Quorum Cyber plant Übernahme des Zürcher Cybersecurity-Anbieters Ontinue
Kunde sieht neues iPhone und flippt aus
EDÖB veröffentlicht Leitfaden zur digitalen Überwachung in Pflegeeinrichtungen
Leuchter IT Solutions bereitet Generationenwechsel vor
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
Wie KI den Arbeitsplatz von morgen verändert
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent
Wo die Schweiz im Markt für Rechenzentren steht
Bundesrat Albert Rösti und Digitalswitzerland machen die Schweiz fit für den KI-Gipfel 2027