Wie gut sind die neuen Roamingpreise von Sunrise?
Comparis.ch und Dschungelkompass.ch haben die Roamingtarife von Sunrise analysiert. Empfehlung: Wer ins Ausland reist, sollte trotz der Preissenkung eine Travel-Option lösen.
Nach Swisscom und Orange wird bald auch Sunrise seine Roamingtarife senken. Comparis.ch und Dschungelkompass.ch haben analysiert, wie günstig sie nun wirklich sind. Fazit: Alle Anbieter senkten die Gebühren innerhalb eines Jahres stark, und das Lösen von Abo-Optionen kann sich lohnen.
Vergleichen lohnt sich
Wer ein Travel-Paket von Sunrise kauft, kann an 7 oder 30 aufeinanderfolgenden Tagen zum Flatratetarif telefonieren und simsen. "Die Kunden müssen jeweils vor den Ferien daran denken, das Paket zu kaufen", zitiert Comparis.ch seinen Telekomexperten Ralf Beyeler. Bei den Natel-Infinity-Plus-Abos von Swisscom sei das nicht der Fall. Als Faustregel bei Sunrise gelte: Wer mehr als eine halbe Stunde pro Woche im Ausland telefoniert, sollte das Wochenpaket lösen. Das Monatspaket eignet sich für Leute, die mehr als eine Stunde pro Monat im Ausland telefonieren.
Comparis.ch rechnet vor, wie viel ein Durchschnittsnutzer bei Swisscom, Sunrise und Orange im besten Fall bezahlt. Das Portal geht dabei im Inland von 2 Stunden Telefonie, 60 SMS und 500 Megabyte Daten pro Monat aus. Im Ausland wird pro Woche 30 Minuten in die Schweiz telefoniert, weitere 30 Minuten wird der Kunde angerufen. Zusätzlich werden 15 SMS verschickt und 125 Megabyte versurft. Pro Jahr gibt es 2 Wochen Sommerferien und 1 Woche Herbstferien.
Laut Comparis.ch ist bei diesen Annahmen "Das Abo" von Orange am günstigsten. Am zweitgünstigsten ist "Sunrise Freedom Start" kombiniert mit den Travel-Days-Paketen. Swisscom ist laut Comparis.ch erheblich teurer als Sunrise. Für Anrufe in die USA und Kanada sei Sunrise ohne Option allerdings immer noch dreimal teurer als Swisscom, schreibt Comparis.ch.
Dschungelkompass.ch kommt mit anderen Annahmen zu einem ähnlichen Schluss. 2014 sei Sunrise ausserhalb von Europa massiv teurer gewesen als Orange und Swisscom. Nun seien die Kosten für Länder wie Thailand und die USA gegenüber dem Vorjahr aber um 95 Prozent gesunken.
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