ERP-Software: Angebote aus der Cloud stagnieren
Software aus der Cloud gilt als Trend. Immer mehr Angebote kommen auf den Markt und finden ihre Kunden. Nur im ERP-Bereich scheint die Cloud-Euphorie zu stagnieren.
Mehr und mehr Software-Produkte stammen aus der Cloud oder werden zusätzlich zu einer on-Premise-Variante auch als Cloud-Modell angeboten. Anders im ERP-Bereich. Hier scheint sich der allgemeine Trend zu Cloud Computing im Softwaremarkt nicht zu bestätigen, wie das Beratungshaus Softselect berichtet. Der Consulter befragte für eine Studie Unternehmen aus dem DACH-Raum zu den Trends am ERP-Markt.
Seit drei Jahren stagniere das Angebot an Cloud-fähigen ERP-Lösungen, die als Software as a Service (SaaS) bezogen werden können bei knapp 50 Prozent. Da in ERP-Systemen die Kernprozesse der Unternehmens-IT abgebildet werden, sei die Skepsis gegenüber dem Auslagern kritischer Prozesse und sensibler Daten in externe Rechenzentren sehr hoch, schlussfolgert Softselect.
Anwender sorgten sich um die Sicherheit ihrer Daten und eine mögliche Abhängigkeit von Rechenzentrumsbetreibern. Hinzu komme, dass SaaS-Angebote oftmals zu standardisiert und unflexibel seien für individuelle und teilweise komplexe Anforderungen der Unternehmen an ERP-Software.
Zürichs RZ-Kapazität verdoppelt sich in den kommenden vier Jahren
Warum Cloud für KI zur Frage von Kontrolle und digitaler Souveränität wird
Carewell sammelt 1,5 Millionen Franken in Finanzierungsrunde
Welche Rolle KI in der nächsten Generation von ERP-Systemen spielt
Die Industrialisierung des Betrugs: KI verändert die Finanzkriminalität
Das sind die umsatzstärksten Onlineshops der Schweiz
SOWARIS setzt auf Schweizer Cloud: Virtual Datacenter als IT-Fundament
Angreifer überfordern IT-Abteilungen mit Warnmeldungen
Wie geht Datensouveränität in der Cloud?