Ausgaben für Cloud-Infrastrukturen steigen stark
Cloud-IT-Infrastrukturen sind sehr gefragt. Das Wachstum lag im Jahresvergleich bei mehr als 25 Prozent. Public- wie auch Private Cloud legten deutlich zu.
Die Ausgaben für Cloud IT-Infrastrukturen sind deutlich gestiegen. Laut den Marktforschern von IDC stiegen die Verkäufe von Servern, Speichern und Ethernet Switches im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 25,1 Prozent. Der Markt hat nun ein Volumen von rund 6,3 Milliarden US-Dollar.
Dabei legte der Anteil der Ausgaben für Cloud-Infrastrukturen an den gesamten IT-Infrastrukturausgaben von 26,4 auf fast 30 Prozent zu, wodurch gemässe IDC die steigende Bedeutung der Cloud zum Ausdruck kommt. Im Vergleich dazu legten die Ausgaben für die restlichen IT-Infrastrukturen nur um 6,1 Prozent zu.
Die Ausgaben für die Private Cloud steigen um 24,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar und für die Public Cloud um 25,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Damit war das Wachstum in beiden Segmenten nahezu gleich. Dies spricht laut IDC für eine hohe Akzeptanz auch von hybriden Lösungen.
Alle Regionen im Plus
Mit Ausnahme von Zentral- und Osteuropa zeigten alle Regionen ein deutliches Wachstum. Den Rückgang dort erklärt IDC mit den anhaltenden politischen Spannungen.
Der Marktführer im Bereich Cloud-Infrastrukturen bleibt HP, mit einem Anteil von fast 16 Prozent. Dahinter folgen Dell (10,9 Prozent) und Cisco (9,3 Prozent). Alle drei Unternehmen legten um 30 Prozent und mehr zu. Unter den grössten fünf Herstellern stagnierte einzig Netapp. Hingegen zeigte Lenovo einen raketenhaften Aufstieg. Der Absatz stieg im Jahresvergleich von 0,5 auf 3,6 Milliarden Dollar. Begründet liegt dies vor allem in der Übernahme von IBMs x86-Serversparte, schreibt IDC.
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