Starker Franken schwächt Dätwyler
Der Umsatz der Dätwyler-Gruppe ist im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres deutlich zurückgegangen. Die Frankenstärke vermieste das Ergebnis. Ohne den Negativeffekt wäre die Gruppe gewachsen.
Die Dätwyler-Gruppe hat die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2015 vorgelegt. Darin weist sie ein operatives Wachstum von 1,2 Prozent aus, wie es in einer Mitteilung heisst. Hierbei hat Dätwyler aber den nativen Einfluss des Franken herausgerechnet. Diesen bezifferte das Untenehmen auf 9,5 Prozent des Umsatzes. Der Nettoumsatz verringerte sich also auf rund 580 Millionen Franken. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 654 Millionen Franken. Der Nettogewinn fiel mit 42,1 Millionen Franken auch geringer aus. Das Minus betrug rund 6 Millionen Franken.
Der Kernbereich Technical Components entwickelt sich schwach. Da sich dieser stark auf Europa konzentriert, machte sich das schlechte Marktumfeld und der starke Franken dort bemerkbar. Hingegen zeigte der zweite Geschäftsbereich, Sealing Solutions, ein dynamisches Wachstum, wie das Unternehmen weiter mitteilt.
Für das Geschäftsjahr 2015 peilt Dätwyler einen Umsatz von 1,2 Milliarden Franken an. Die Gruppe sieht sich weiter auf Wachstumskurs und gibt ein Ziel von 2 Milliarden Franken Umsatz für das Jahr 2020 aus. Dies will Dätwyler durch Zukäufe und eine "organische Expansion" erreichen.
Uniqconsulting heisst neu Uniq
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Phisher zielen mit Fake-Bussen auf Kreditkartendaten ab
Apple wird 50 Jahre alt
So will das BFS das Schweizer Datenökosystem zum Laufen bringen
Den Mond mit Glasfasern durchleuchten
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Manche Sterne sind absolut gigantisch
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools