Bundesrat stellt Strategie für die digitale Schweiz vor
Mit der Strategie "Digitale Schweiz" will der Bundesrat die Digitalisierungsprojekte der Schweiz vorantreiben. Bei der Umsetzung soll die ganze Gesellschaft eingebunden werden, um die Chancen der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen.
Der Bundesrat hat einen Nachfolger für die 2012 verabschiedete "Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz" vorgestellt. Das neue Projekt heisst Strategie "Digitale Schweiz", wie der Bundesrat mitteilt.
Alle Gesellschaftsbereiche einbinden
Ziel der Strategie ist es, "mehr von der zunehmenden Digitalisierung zu profitieren und sich als innovative Volkswirtschaft noch dynamischer zu entwickeln", heisst es in dem Communiqué. Die Wirtschaft soll sich in einem digitalen Raum möglichst frei entfalten können. Zudem soll die demokratische Gesellschaft wie auch die Wohlfahrt gesichert werden. Die Einwohner der Schweiz sollen die "modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in ihrem täglichen Leben kompetent und sicher nutzen können", lautet das Versprechen.
Damit unterscheidet sich die "Digitale Schweiz" massgeblich von der alten Strategie, die nur Leitlinien für das Handeln der Bundesverwaltung formulierte. "Digitale Schweiz" soll in Zusammenarbeit mit Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie der Zivilgesellschaft umgesetzt werden. Dies ist ein deutlich breiterer Ansatz.
"Digitale Schweiz" versteht sich als eine "Dachstrategie", unter der die bestehenden Vorhaben untereinander abgestimmt werden sollen. Weiterhin setzt der Bundesrat verschiedene Schwerpunkte. Diese sind:
- Digitale Wirtschaft
- Daten und digitale Inhalte
- Infrastruktur und Umwelt
- E-Government und E-Health
- Neue Formen der politischen Partizipation
- Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft
- Sicherheit und Vertrauen
- Austausch der Schweiz mit dem Ausland, insbesondere dem digitalen Binnenmarkt der EU
Was diese Punkte genau beinhalten, hat der Bund in einem 15-seitigen PDF-Dokument zusammengefasst.
Unter dem Dach der Strategie sollen die beteiligten Gruppen zum Dialog angeregt werden. Dazu dienen sollen auch Plattformen wie die Infosocietydays, die Initiative für "Smart Switzerland", das Swiss Internet Governance Forum und der Swiss Telecommunication Summit.
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