ETH-Forscher telefonieren per Hologramm
Forscher der ETH Zürich haben eine Arbeit zur Kommunikation per Hologramm entwickelt. Mit dem Prototypen kommunizierten sie zwischen Zürich und Singapur.
Ein Forscherteam der ETH Zürich hat ein System für Videochat per Hologramm entwickelt. In ihrer Arbeit präsentieren die Forscher ihren Prototyp für lebensgrosse 3-D-Telekommunikation.
In dem System erfassen Hybridsensoren die Nutzer in 3-D und projizieren sie in Lebensgrösse auf ein transparentes 3-D-Display. Die Forscher haben zwei Exemplare des Prototyp in Zürich und Singapur entwickelt.
Da gewöhnliche Videochats nur ein 2-D-Bild transportieren können, wird laut den Forschern das Gefühl der Immersion begrenzt und somit gar die effektive Kommunikation verhindert. Dies sei bei dem Prototyp nicht mehr der Fall, da die Person als Ganzes und ohne Hintergrund auf den transparenten Bildschirm projiziert wird. Um die andere Person sehen zu können, müssen die User jedoch 3-D-Brillen tragen.
Am Prototyp beteiligten sich Claudia Plüss, Nicola Ranieri, Jean-Charles Bazin, Tobias Martin, Pierre-Yves Laffont, Tiberiu Popa und Markus Gross.
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