Über den Tellerrand

Merkwürdig: Kompostierbare iPhone-Hülle

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In unserer Rubrik Merkwürdig verlinken wir Kurioses und Interessantes aus dem ICT-Universum.

(Quelle: Fotolia)
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[1] Wer kennt das nicht? Trotz endloser Suche ist der Schlüsselbund unauffindbar. Dafür gibt es jetzt eine Lösung. Ein Kickstarter-Projekt sucht Unterstützung für ein Schlüsselbund-Gadget, das mittels Bluetooth und dazugehörigem iPhone-App den Schlüsselbund aufspüren kann. Für alle anderen gilt: Wer suchet, der findet!

[2] Falls die iPhone- und iPad-Hüllen von Papernomad verloren gehen, schadet es immerhin der Umwelt nicht. Die Hüllen, die neuerdings auch in der Schweiz erhältlich sind, bestehen unter anderem aus mehreren Schichten Packpapier. Sie können nicht nur individuell gestaltet werden, sondern sind auch für den Kompost geeignet.

[3] Für Apple-Zubehör braucht es zuerst ein Apple-Gerät. Manchmal ist der Kauf eines solchen Geräts allerdings nicht ganz einfach. So erging es einer Kundin in einem Apple-Store in den USA. Nachdem sie mit ihrem Onkel Farsi sprach, verweigerte ihr der verantwortliche Angestellte den Verkauf mit dem Hinweis auf die Apple-Geschäftsbedingungen. Sie enthalten ein Handelsembargo gegen den Iran. Dumm nur, dass die Frau mit iranischer Herkunft US-Bürgerin ist.

[4] Wem der Smartphone-Kauf nicht verweigert wird, der kann eine Vielzahl von Apps installieren. Aber Vorsicht: Nicht alle Apps sind harmlos. Davon gehen zumindest die Eltern von William Flint aus Kalifornien aus. Ihr Sohn starb beim Versuch, für eine Fitness-App mit dem Velo einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Nun haben sie den Anbieter verklagt. Flint erlangt durch diese Meldung mehr Berühmtheit als durch den Streckenrekord, den er nicht erreichte.

[5] Berühmtheit erlangte auch Tony Nicklinson. Er ist vor kurzem dem Mikrobloggingdienst Twitter beigetreten, was in Web 2.0-Zeiten nichts besonderes mehr ist. Die Tweets, die Nicklinson absetzt, verfasst er allerdings mit seinen Augen, denn er ist seit einem Schlaganfall vollständig gelähmt. Nach kurzer Zeit hat er schon 40'000 Follower.

[6] US-Rapstar Kanye West mit 7,8 Millionen ein paar Follower mehr. Das reicht, um seine Tweets auf ein höheres Niveau zu bringen. Im Museumsquartier in Wien wurden seine Tweets in einer "Twitterlesung" nun entsprechend gewürdigt. Kanye West sei ein "Meister der 140-Zeichen-Poesie", schwärmen die Veranstalter. Kultur schlägt zuweilen seltsame Blüten.

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