Schweizer Banken lancieren Datenstandard
Verschiedene Banken, Anleger und IT-Firmen haben einen Standard für die Übermittlung von Fondsdaten lanciert. Den Standard kann man gratis nutzen.
Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase und hat das Konsortium Openfunds die finale Version 1.0 des Openfunds-Standards veröffentlicht. Mit dem neuen Standard könne man die wichtigsten Fondsstammdaten übertragen und automatisch validieren. Auf diese Weise soll der Austausch von Daten im Fondsgeschäft erleichtert werden, wie das Kosortium mitteilt.
Eindeutige Data-IDs
Durch sogenannte Data-IDs kann man die Daten mittels Excel übermitteln. Daneben kann man die Fondsstammdaten aber auch via XML- oder im CSV-Format übertragen. Zusätzlich ermöglichen eindeutige Data-IDs Teillieferungen bestimmter Datenfelder.
Die heute häufig vorkommenden Missverständnisse und grossen Interpretationsspielräume werden nach Angaben der Initianten durch die genauen Spezifikationen der Data-ID reduziert. Die Spezifikation der einzelnen Felder erfolgt durch eine eindeutige Bezeichnung, eine Beschreibung, ein oder mehrere Beispiele sowie die Erwähnung des Datentyps und des erwünschten Formats.
Der Branche einen Leitfaden geben
Ziel dieser ersten Version sei es, der Fondsindustrie einen Leitfaden an die Hand zu geben, anhand dessen eine effiziente und fehlerfreie Fondsdatenübertragung sichergestellt werden kann. Bis im Juli sollen allfällige Fehler im Entwurf korrigiert und die finale Variante der Version 1.0 veröffentlicht werden.
Datenvolumina und Geschwindigkeit der Informationsübermittlung hätten stark zugenommen, erklären die Initianten in der Mitteilung. Trotzdem würden Fondsstammdaten heute noch unzeitgemäss übermittelt. Dies will die Initiative ändern, indem sie den offenen und erweiterbaren Standard frei zur Verfügung stellt.
Die Datendefinitionen darf man kostenlos verwenden, vorausgesetzt, man verändert sie nicht und nennt die Quelle Openfunds.
Das Konsortium besteht aus namhaften Unternehmen aus der Finanz- und IT-Branche. Dazu zählen Banken wie UBS, Credit Suiss, Julius Bär und IT-Anbieter wie TI&M sowie Kurtosys.
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