Smartphone-Hype flaut ab
Die Auslieferungen von Smartphones sind im zurückliegenden Jahr gestiegen. Fast 1,5 Milliarden Einheiten verliessen die Fabriken. Zwei neue chinesischen Marken schafften es in die Top 5.
Die Zahl der Auslieferungen von Smartphones ist 2016 auf knapp 1,5 Milliarden Einheiten gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 3 Prozent im Jahresvergleich und ist deutlich weniger als in den Vorjahren. 2015 betrug der Zuwachs 12 Prozent und 2014 30 Prozent, wie den Zahlen von Strategy Analytics zu entnehmen ist. Im vierten Quartal stiegen die Auslieferungen besonders stark. Im Jahresvergleich wurden 9 Prozent mehr Einheiten ausgeliefert. Dies ist der stärkste Anstieg seit mehr als einem Jahr.
Samsung verteidigt seinen Spitzenplatz. Der koreanische Hersteller kommt mit rund 310 Millionen ausgelieferten Smartphones auf einen Marktanteil von rund 21 Prozent. Dies sind 1,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Obwohl Apple im vierten Quartal 2016 einen Absatzrekord erzielte, verlor der Hersteller über das Jahr gesehen Marktanteile. Diese sanken um 1,6 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. Apple lieferte im Jahr 2016 215 Millionen iPhones aus, rund 16 Millionen weniger als im Jahr zuvor.
Wie schon im Vorjahr landete Huawei auf dem dritten Platz. Der chinesische Hersteller lieferte 30 Millionen Einheiten mehr aus als im Vorjahr. Damit verkürzte Huawei den Abstand zur Spitze deutlich. Der Marktanteil stieg um rund 2 Prozentpunkte auf 9,3 Prozent.
Die chinesischen Smartphone-Marken Oppo und Vivo verdrängten Lenovo-Motorola und Xiaomi von den Plätzen vier und fünf. Oppo wie auch Vivo gehören zur BBK Electronic Corporation. Oppo verdoppelte seinen Absatz auf rund 84 Millionen Einheiten. Vivo lieferte rund 72 Millionen Smartphones aus, im Vorjahr waren es knapp 40 Millionen. Vor allem im chinesischen Heimatmarkt wuchsen die Marken stark, wie die Marktforscher weiter schreiben.
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