Kanton Zürich schafft Schulfach "Medien und Informatik"
Der neue Lehrplan des Kantons Zürich für die Volksschule hat die Rolle von Medien und Informatik gestärkt. Die Lehrer sollen in diesem Bereich besser ausgebildet werden. Im Zuge des Lehrplans 21 präsentierten Kantonsvertreter die Konzepte.
Der Kanton Zürich hat sein Konzept für die Umsetzung des Lehrplans 21 vorgestellt. Der Lehrplans 21 soll die Ziele der Volksschulen auf Bundesebene harmonisieren, wie es in einer Mitteilung heisst.
Neu nimmt der Kanton den Bereich "Medien und Informatik" in die Lektionentafel auf, wie der Züricher Bildungsrat am Freitag in einer Medienorientierung mitteilte. In der 5. und 6. Klasse wird es je eine Unterrichtsstunde geben, wie der Lektionentafel zu entnehmen ist. Zusätzlich sollen die Leistungen der Schüler in "Medien und Informatik" im Zeugnis beurteilt werden.
Auch die Lehrer sollen auf diese Veränderungen vorbereitet werden. Im Zeitraum von vier Jahren wird dazu eine Weiterbildung angeboten. Diese hat einen Umfang von 90 Stunden, was 3 ECTS-Punkten entspricht. Zwei Drittel des Wissens werden online vermittelt, heisst es weiter. Mit in die Bewerbung der Weiterbildung fliesst zudem "die praktische Umsetzung des erworbenen Wissens im Unterricht" ein.
Laut Bildungsrat ist mit der Einführung des Themas "Medien und Informatik" ein "wichtiger Meilenstein erreicht worden". Jean-Marc Hensch, Geschäftsführer vom Verband Swico, begrüsste die Entscheidung des Kantons in einem Tweet.
Grosse Fortschritte im @kantonzuerich in diesem Bereich sind auch der engagierten Arbeite von @edu_ict_ch zu verdanken. cc @silviasteiner https://t.co/Wn3cXKe01b
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