ZKB lagert Zahlungsverkehr an Swisscom aus
Swisscom hat einen grossen Outsourcing-Auftrag von der Zürcher Kantonalbank erhalten. Der Telko wickelt jetzt den Zahlungsverkehr der Bank ab. Die entsprechenden ZKB-Mitarbeiter wechselten zu Swisscom.
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ihren Zahlungsverkehr an Swisscom ausgelagert. Seit Mitte März kümmert sich der Schweizer Telko um den Zahlungsverkehr, wie es in einer Mitteilung heisst.
Swisscom bezeichnet den Auftrag als "eines der bedeutendsten Outsourcing-Projekte der Schweizer Finanzindustrie". Zum Volumen machte der Telko in der Mitteilung jedoch keine Angaben. Die Projektumsetzung dauerte drei Jahre und begann im Frühling 2014. 26 ZKB-Mitarbeitende wechselten im Zuge des Outsourcings zu Swisscom.
Der Zahlungsverkehr laufe jetzt über das Verarbeitungscenter von Swisscom, heisst es weiter. Insgesamt muss Swisscom rund 120 Millionen Transaktionen jährlich abwickeln. Dazu nutzt der Telko die Banking-Software von Finnova des gleichnamigen Schweizer Anbieters.
Nach eigenen Angaben wickelt Swisscom aktuell für rund 50 Banken den Zahlungsverkehr ab. Für 170 Banken erbringt der Telko Telekommunikationsdienstleistungen oder kümmert sich um Teile der IT. Swisscom beschäftigt nach eigenen Angaben rund 900 IT- und Bankfachexperten an 10 Standorten in der Schweiz.
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