Onlinehandel soll weiter wachsen
Der Onlinehandel in Westeuropa wird laut einer Studie von Forrester bis 2022 jährlich um 11,3 Prozent wachsen. Jeder fünfte Non-Food-Einkauf soll dann übers Internet abgewickelt werden. Der Onlinelebensmittelhandel soll zwar ebenfalls wachsen, aber in geringem Ausmass.
Das Marktforschungsunternehmen Forrester wagt einen Blick in die Zukunft des Onlinehandels in Westeuropa. Laut einer Studie sollen die Verkäufe über das Internet jährlich um durchschnittlich 11,3 Prozent wachsen. 2022 sollen dann fast 14 Prozent aller Produkte über das Internet verkauft werden.
Forrester schätzt, dass Unterhaltungsmedien, Computer, Bücher und Spielzeug bis 2022 mehrheitlich online gehandelt werden. So soll etwa der Anteil der Musikverkäufe im Internet am Gesamtmarkt auf 93 Prozent steigen (2016: 63 Prozent). Gefolgt von Videos (76 Prozent), Computer-Hardware (65 Prozent) und Veranstaltungstickets (59 Prozent).
Lebensmittel bleiben den Läden vorbehalten
Insgesamt sollen in fünf Jahren rund 20 Prozent aller Non-Food-Verkäufe über das Internet stattfinden, schreibt Forrester. Demgegenüber bleiben Online-Lebensmittelkäufe laut Prognose die Ausnahme. Zwar dürften sich diese bis 2022 fast verdoppeln, mit 4,4 Prozent bleibe deren Anteil aber sehr klein. Forrester begründet dies damit, dass der Transport verderblicher Lebensmittel zum Kunden generell schwieriger sei. Händler, die Lebensmittel über das Internet anböten, stünden vor besonderen Herausforderungen.
Nach Ländern betrachtet, stellt Forrester Spanien und Italien das stärkste Wachstum in Aussicht. Die Verschiebung des Handels in das Internet dürfte den Druck auf das traditionelle Ladengeschäft weiter erhöhen, schreibt Forrester.

Sektoren, in denen der Onlinehandel bereits heute stark ist, dürften ihre Position in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Source: Forrester Data: Online Retail Forecast, 2017 To 2022 (Western Europe)
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Harry Potter meets Bridgerton
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz