Nach dem Vorbild von AWS

Google rechnet Cloud-Lösungen nach Sekunden ab

Uhr | Aktualisiert

Google führt bei seinen virtuellen Maschinen die Abrechnung im Sekundentakt ein. Profitieren sollen vor allem Kunden mit kurzen Lastspitzen. Vergangene Woche stellte AWS ein ähnliches Abrechnungsmodell vor.

(Source: phtorxp/Pixabay.com/CC0 Creative Commons)
(Source: phtorxp/Pixabay.com/CC0 Creative Commons)

Google hat auf seinem Cloud Platform Blog angekündigt, ab dem 26. September 2017 die Dienste "Compute Engine", "Container Engine", "Cloud Dataproc" und "App Engine flexible environment virtual machines" pro Sekunde abzurechnen.

Das neue Abrechnungsintervall gelte für alle virtuellen Maschinen unter Windows Server, Red Hat Enterprise Linux, and Suse Enterprise Linux Server. Insbesondere Kunden mit kurzen Lastspitzen biete sich so die Möglichkeit, virtuelle Maschinen flexibler und unter dem Strich kostengünstiger zu buchen, verspricht Google. Als Mindestnutzungsdauer gibt das Unternehmen eine Minute an. Erst danach wird nach Sekunden abgerechnet.

Wie die Website Techcrunch.com berichtet, kommt der Schritt nur eine Woche, nachdem Amazons Cloud-Dienst AWS bekanntgab, seinen Service "EC2" Anfang Oktober auf das sogenannte "per-second billing" umzustellen. Google gehe jetzt allerdings weiter als die Konkurrenz, die den Sekundentakt bislang nur für Basis-Linux-Instanzen anbiete.

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